Papst warnt vor Gefahren der Digitalisierung

Papst Benedikt XVI. hat auf Gefahren einer zunehmenden Digitalisierung der Welt hingewiesen. Wenn die zentrale Rolle der menschlichen Person und der Respekt verloren gehen, bestehe die Gefahr einer Gleichschaltung und Kontrolle sowie eines intellektuellen wie moralischen Relativismus, sagte der Papst am Samstag vor einer Medientagung der Italienischen Bischofskonferenz im Vatikan. Medien könnten zu wichtigen Faktoren der Humanisierung werden, wenn sie die technologischen Entwicklungen und die Kommunikations- und Informationswege zum Wohl des Menschen und des Gemeinwohls nutzten, betonte der Papst. Um solche Ziele zu erreichen, müssten sie darauf ausgerichtet sein, die Würde der Menschen und der Völker zu fördern und „im Dienst der Wahrheit, des Guten sowie der natürlichen und übernatürlichen Brüderlichkeit zu stehen“. Die Kirche wolle diese Chance ohne Furcht und Berührungsängste aufgreifen und auch zur Evangelisierung nutzen. DT/KNA

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