Papst hat Passionsspieler aus dem Burgenland empfangen

Papst Benedikt XVI. hat Mitglieder der Passionsspiele im burgenländischen St. Margarethen am Mittwoch in Sonderaudienz empfangen. Die Pilgergruppe war zuvor bei der Generalaudienz vom Papst begrüßt worden und hatte danach im Rahmen der Sonderaudienz die Gelegenheit, zwei Szenen der neu inszenierten Passionsspiele vorzuspielen. „Der Heilige Vater war sichtlich berührt von der szenischen Darstellung Jesu Christi bei den Seligpreisungen sowie nach der Kreuzabnahme im Schoße Mariens“, berichtete der Eisenstädter Bischof Ägidius Zsifkovics nach der Begegnung. In seinem Grußwort an den Papst betonte Bischof Zsifkovics, dass die „Passionsspiele 2011 ein konkreter Beitrag zur Neuevangelisierung“ seien, der viele Menschen erreicht und weit über die Diözesangrenzen hinausgeht. Der Eisenstädter Bischof erwähnte gegenüber dem Papst, dass in den Jahren 2001 und 2006 mehr als 70 000 Besuchern die Leidensgeschichte des Herrn „für ihr eigenes Leben ans Herz gelegt wurde“. Ziel der Aufführung der Passionsspiele sei „die Verkündigung des Evangeliums, verdichtet in der Botschaft von Tod und Auferstehung Jesu Christi“. Durch die Reduktion des Bühnenbildes auf die Naturkulisse des Römersteinbruches und die wortgetreue Verkündigung des Evangeliumstextes solle den Besuchern „ein Begegnungsraum mit Jesus Christus und seinem Wort eröffnet werden“, erläuterte Zsifkovics. Die burgenländischen Passionsspieler sind seit Montag in Rom und werden von Diözesanbischof Zsifkovics und Generalvikar Georg Lang begeleitet, der zugleich Pfarrer von St. Margarethen ist. DT/KAP

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