Odenwald-Lehrer soll Kinderpornos gedreht haben

Ein ehemaliger Musiklehrer der Odenwaldschule soll Kinderpornos gefilmt und fotografiert haben. Mehrere Ex-Schüler sagten, dass der Pädagoge sie in seinem Penthouse, einem Wohnmobil und Ferienhäusern missbraucht habe. Das jüngste Kind sei dabei neun Jahre alt gewesen, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (FAS/Sonntag). Ein Liebhaber des Lehrers habe sich daran beteiligt. Eines der Opfer habe Strafantrag erstattet. Der Fall sei aber verjährt, heißt es in der „FAS“. Der beschuldigte Lehrer starb laut FAS 2006. Er hat laut „FAS“ von 1966 bis 1989 an dem Elite-Internat im südhessischen Heppenheim unterrichtet. Die Odenwaldschule ist für ihre sogenannte Reformpädagogik bekannt. Zu dem Konzept gehört unter anderem eine enge, fast familiäre Bindung zwischen Lehrern und Schülern. DT/dpa

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