„Liebe“ ist Thema des Kirchenmusikfestivals

Das 20. Europäische Kirchenmusikfestival in Schwäbisch Gmünd steht im Zeichen der „Liebe“. Vom 11. Juli bis 3. August musizieren hochkarätige Ensembles und prominente Interpreten in der besonderen Atmosphäre historischer Kirchenräume aus acht Jahrhunderten, teilte die Stadt Schwäbisch Gmünd mit. Insgesamt 43 Veranstaltungen, darunter 24 Orgel-, Chor- und Ensemblekonzerte, laden Musikliebhaber zum Zuhören ein. Das Spektrum reiche von der Gregorianik über den Minnesang des hohen Mittelalters und die Spätromantik bis hin zum Jazz. Die Veranstalter rechnen in diesem Jahr mit mehr als 15 000 Besuchern. Zu den prägenden Elementen des Festivals zählten Konzerte, die neue Wege in der geistlichen Musik beschreiten und Grenzbereiche zwischen Klassik, Jazz und Weltmusik ausloten. Höhepunkte seien das Venice Baroque Orchestra unter Andrea Marcon mit Musik von Vivaldi und das Balthasar-Neumann-Ensemble unter der Leitung von Thomas Hengelbrock mit Kantaten und Motetten von Bach. Ein Klassik-Openair mit Carl Orffs „Carmina Burana“ steht zum Festivalabschluss auf dem Programm. In Meisterkursen für Orgelinterpretation und Gregorianischen Choral fördert das Festival junge Künstler. Außerdem wird während des Festivals der Dirigent und Leiter der Internationalen Bachakademie Stuttgart, Helmuth Rilling, mit dem 5 000 Euro dotierten Preis der Europäischen Kirchenmusik geehrt. DT/dpa

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