Berlin

Die Orgel ist das „Instrument des Jahres 2021“

Eine englische Orgel in Berlin: Die Tagespost beginnt eine neue Serie mit der Vorstellung der Hill-Orgel von St. Afra in Berlin-Wedding.
Innenansicht des Limburger Doms
Foto: Imago Images | Innenansicht des Limburger Doms. Mit ihren warmen weichen Klängen, die es sonst in Deutschland nicht gibt, kann die Hill-Orgel bestens den neuen und alten Ritus begleiten.

Ihr Klang ist ganz besonders unter den „Königinnen der Instrumente“.  Denn die tiefen Töne sind so mächtig, dass man die Vibrationen in den Kirchenbänken deutlich spürt. Die Rede ist von der Orgel im Kirchenraum von St. Afra im Berliner Stadtteil Wedding, der ehemaligen Stiftskirche St. Afra.  Diese historische englische Hill-Orgel  aus dem 1860er Jahren fand hier 2015 eine neue Heimat. Noch immer versprüht sie den Klang des viktorianischen Zeitalters. 

Klänge, die es sonst nicht gibt in Deutschland

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Eigentlich suchte das  Institut St. Philipp Neri, das seit 2004 in der Stiftskirche beheimatet ist, einen Ersatz für die alte Dinse-Orgel. Propst Gerald Goesche, Direktor des Instituts, hätte sich zu seinem 25-jährigen Weihejubiläum Spenden zur Sanierung der Orgel gewünscht, die nur für eine anspruchslose Liedbegleitung ausgelegt war. Doch in eine Ebay-Anzeige kam der Hinweis auf die Hill-Orgel im englischen Burton und nach einer Besichtigung 2011 war es klar, dass das Instrument perfekt zu St. Afra passte.  Mit ihren warmen weichen Klängen, die es sonst in Deutschland nicht gibt, kann sie auch bestens den neuen und alten Ritus begleiten. DT/ari

Lesen Sie einen ausführlichen Beitrag über die Hill-Orgel von St. Afra in der kommenden Ausgabe der Tagespost.

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