Berliner Kulturprojekt vergibt ersten Filmpreis

Das ökumenische Berliner Kulturprojekt zu den biblischen Zehn Geboten hat am Sonntag seinen ersten Filmpreis für junge Regisseure vergeben. Die mit 2 000 Euro dotierte Auszeichnung ging an Marcel Ahrenholz (Leipzig), wie die Guardini-Stiftung und die Stiftung Sankt Matthäus bekannt gaben. Sie ehrten den Absolvent der Internationalen Filmschule Köln für seinen Kurzfilm „Stillleben“. Der Beitrag von Ahrenholz zeigt den Versuch zweier Schwestern, ihrer Mutter nach dem Tod des Ehemannes den Lebenswillen zurückzugeben. Die Preisjury bescheinigte dem Film eine überragende künstlerische Qualität. Er werfe existenziell berührende Fragen nach dem Wert des Lebens auf, ohne moralisierend zu wirken. Das seit April laufende Kulturprojekt steht unter dem Titel „Dekalog heute“. Es soll die Auseinandersetzung mit den Zehn Geboten und mit deren Stellenwert für die heutige Gesellschaft anregen. Bis zum 500-Jahr-Gedenken des Reformationsbeginns im Jahr 2017 gibt es auch Ausstellungen und ein Literaturprogramm mit Auftragstexten deutschsprachiger Gegenwartsautoren. Veranstaltet wird das Dekalog-Projekt durch die von den deutschen katholischen Diözesen geförderte Guardini-Stiftung und die Stiftung Sankt Matthäus der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Weitere Unterstützer sind der Bundeskulturbeauftragte und das Bonifatiuswerk, das christliche Initiativen fördert. DT/KNA

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