„Autopsie Schiller“

Vom Hut bis zur Schuhschnalle im Literaturarchiv Marbach

Selten gab es so viel Schiller an einem Fleck: Sein Hut, sein Handspiegel, seine Tabakdose, sein Handwärmer, seine Strümpfe – zum Schillerjahr 2009 zeigt das Literaturmuseum der Moderne (LiMo) in der Geburtsstadt des Nationaldichters dessen gegenständlichen Nachlass erstmals in ganzer Fülle. Die Ausstellung „Autopsie Schiller. Eine literarische Untersuchung“ zeichnet von morgen an anhand von Alltagsgegenständen das Leben des Dichters nach. Welche Bedeutung haben diese Spuren, die er hinterlassen hat? Spielerisch wird das Alltägliche mit seinem Werk verbunden. Friedrich Schiller wurde am 10. November vor 250 Jahren in Marbach am Neckar geboren.

„Wir wollen Schiller komplett zeigen – alles, was in den vergangenen 200 Jahren hier in Marbach gesammelt wurde“, sagte Ulrich Raulff, Direktor des Deutschen Literaturarchivs am Donnerstag. Bis zum 4. Oktober sind im LiMo auf der Schillerhöhe mehr als 390 Exponate zu sehen. DT/dpa

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