New York

Christliche Fotografin soll auch auf Homo-„Hochzeiten“ fotografieren

14 US-Bundesstaaten unterstützen die Berufsfotografin, die sich auf ihre Religions- und Meinungsfreiheit beruft, wenn sie ihre Tätigkeit nur auf Hochzeiten zwischen einem Mann und einer Frau ausübt.
Homo-"Ehe" und Gewissensfreiheit
Foto: Britta Pedersen (dpa-Zentralbild) | Die New Yorker Gesetze seien so "restriktiv", heißt es im Daily Signal, dass "sie einer christlichen Fotografin sogar verbieten, auf ihrer eigenen Webseite anderen zu erklären, warum ihre religiösen Überzeugungen das ...

Wie die Online-Plattform The Daily Signal berichtet, hat der Generalbundesanwalt von Nebraska, Thomas Marcelle, im Auftrag von 14 US-Bundesstaaten (Alabama, Arkansas, Kansas, Kentucky, Louisiana, Mississippi, Missouri, Montana, Oklahoma, South Carolina, Texas, Utah und West-Virginia gemeinsam mit Nebraska) ein „amicus brief“ – einen Schriftsatz – bei einem New Yorker Bezirksgericht eingereicht, um in einem Rechtsfall die Religionsfreiheit am Arbeitsplatz zu unterstützen.

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Als Christin lehnt sie Fotos auf gleichgeschlechtlichen "Hochzeiten" ab

Die New Yorker Gesetze seien so „restriktiv“, heißt es in dem Artikel, dass „sie einer christlichen Fotografin sogar verbieten, auf ihrer eigenen Webseite anderen zu erklären, warum ihre religiösen Überzeugungen das Ethos ihres Fotografierens prägt“. Emilee Carpenter hatte gegen die New Yorker Generalbundesanwältin Letitia James (Emilee Carpenter Photographie v. James) Klage erhoben, weil sie Christin ist und es ablehnt, auf gleichgeschlechtlichen Hochzeitszeremonien zu fotografieren. 

Die New Yorker „public accommodations“-Gesetze verbieten eine Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung, doch so, „wie der Staat dieses Verbot durchsetzt, geht es doch zu weit“. Carpenters Anwälte von der „Alliance Defending Freedom“ (ADF) sagten, dass diese Gesetze „von Emilee verlangen, Fotos und Internetblogs zu machen, die gleichgeschlechtliche Ehen preisen, weil sie Fotos macht und Blogs verfasst, die Hochzeiten zwischen einem Mann und einer Frau hochleben lassen“. 

Eines der in Frage gestellten Gesetze „untersagt Carpenter und ihrem Betrieb darüber hinaus, auf ihrer eigenen Studio-Webseite oder auf den sozialen Medien ihre religiösen Gründe dafür öffentlich darzulegen, warum sie nur Hochzeitsfeiern zwischen einem Mann und einer Frau gutheißt“, wie die ADF mitgeteilt habe. New York verbiete derartige Botschaften, „weil sie dazu beitragen könnten, dass sich potenzielle Kunden ‚unerwünscht, verwerflich oder nicht akzeptiert, erwünscht oder angesprochen‘ fühlen“.

Der Fotografin droht hohe Geldstrafe

Wenn sich Carpenter einem dieser Gesetze widersetzen sollte, dann könnten die New Yorker Behörden „ihren Betrieb und auch sie persönlich dazu zwingen, unbegrenzten Schadensersatz zu leisten sowie 100.000 US-Dollar Strafe zu zahlen, von ihr verlangen, per Gerichtsbeschluss Bilder entgegen ihren Glaubensüberzeugungen zu machen, ihre Firmenlizenz widerrufen und sie bis zu einem Jahr ins Gefängnis bringen“.

Laut ihrer Klage habe Carpenter es abgelehnt, auf mehrere Anfragen zu antworten, auf gleichgeschlechtlichen Hochzeiten zu fotografieren, „und New York hat schon andere Geschäftsinhaber bestraft, die an ähnlichen religiösen Überzeugungen festhalten“, heißt es im Daily Signal weiter. „Sie ist Zielscheibe für das, was viele als umgekehrte Diskriminierung ansehen, und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bevor sie verklagt wird, weil sie es ablehnt, auf einer gleichgeschlechtlichen Hochzeitsfeier zu fotografieren“.  DT/ks

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