Auszeichnung

Auszeichnung für antikirchliche Propaganda

Deutsche Bischofskonferenz gibt mit dem Katholischen Medienpreis 5000 Euro für Selbstdemontage der katholischen Kirche aus. Den Bischofsstab haben nun die Medien. Ein Kommentar. 
Wallfahrt zu Christi Himmelfahrt in Thüringen
Foto: Monika Skolimowska (dpa-Zentralbild) | Mit der Preisvergabe bereitet die Kirche den Boden für die „neue“ Kirche, indem man eine Atmosphäre schafft, in der das in Wahrheit Umstrittene das scheinbar Selbstverständliche wird.

Der diesjährige Katholische Medienpreis geht an die LGBT-Doku, die das Coming out von 100 Personen gezeigt hat. Was soll man dazu noch sagen? Außer, dass es einen sprachlos zurücklässt und die Worte buchstäblich in der Kehle stecken bleiben? Da sitzen Menschen in einer Selbstbestätigungsblase und werfen sich die Bälle zu. Jeden kritischen Abstand zu sich selbst haben sie scheinbar verloren, müssen aber im Grunde sehr wohl wissen, was sie tun: Den Synodalen Weg endgültig in die gewünschten Leitplanken zu quetschen und der „neuen“ Kirche den Boden zu bereiten, indem man eine Atmosphäre schafft, in der das in Wahrheit Umstrittene das scheinbar Selbstverständliche wird.

Eine Auszeichnung für antikirchliche Propaganda

Im Klartext: Die Preisevergabe ist eine Selbstdemontage der katholischen Kirche. Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK), die den Katholischen Medienpreis ausschreibt, vergibt eine Auszeichnung (aus unseren Kirchensteuermitteln) für etwas, das der kirchlichen Lehre diametral entgegensteht, sprich: nicht katholisch ist, sondern politisch - und ideologisch.

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Das ist keine Kunst, das ist Mainstream. Völlig risikolos für die Macher, weil sie etwas abbilden, das seit Jahrzehnten von Politik, Medien und Gesellschaft gepusht und gefördert wird. Den Hut ziehen kann man doch nur für alle denjenigen, die sich geoutet haben und damit das Risiko eingegangen sind, dass ihnen gekündigt wird, verstößt ihre Lebensweise ja gegen das geltende Kirchenrecht. Noch mehr Risiko bedeuten und Mut erfordern würde es allerdings, einen Film über die Lehre der Kirche in Form von genialen, wunderbaren Zeugnissen zu drehen und die Kirche positiv darzustellen, das Lebensrecht hochzuhalten, Christus zu loben. 

Propaganda gegen die Kirche

Diese LGBT-Doku sowie die Preisvergabe nun zwingen die Kirche in die Knie. Sie müsse sich endlich ändern, besser noch gleich selber abschaffen. Das ist reine Propaganda gegen die katholische Kirche. Und die Kirche — macht mit. Die Mehrheit der deutschen Bischöfe, die eigentlich für die katholische Kirche inklusive Lehre und Tradition stehen sollten und bei ihrer Weihe versprochen haben, die Lehre unverfälscht und ungekürzt weiterzugeben — diese Bischöfe tun nun das glatte Gegenteil, indem sie etwas unterstützen, was das katholische Verständnis von Ehe und Sexualität total verdreht und verfälscht. 

Man sieht schon die Buchstaben des Wort „katholisch“ hinten den Tisch runterfallen, während sich freudestrahlend ein „sozial-ideologisch“ auf dem Chefsessel breit macht. Richtig wäre gewesen, die Bremse zu ziehen und zu sagen: Stopp, ihr Lieben. Das geht zu weit. Wir stehen für diese Lehre, das ist die katholische Sexualmoral, dass ist die christliche Ehe. Flagge zeigen? Stirn bieten? Hirtenstab in die Hand nehmen und Jesu Fußstapfen folgend die Herde führen? Oder wissen manche Bischöfe selbst nicht mehr, wer sie sind, für wen und wofür sie stehen?

Was wir hier haben, ist ein grandioses Beispiel dafür, was Aufbruch nicht meint. Was hier passiert, ist ein Bruch. Die Kirche bricht mit sich selbst. Nicht (alle) Hirten sagen, wo es lang geht, was Kirche ist und meint, sondern das tun nun die Medien, denen sie ihren Hirtenstab übergeben haben. Und dafür erhalten sie 5000 Euro. Herzlichen Glückwunsch. 

 

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Dorothea Schmidt Bischöfe Jesus Christus Kirchenrecht

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