Bistum setzt fast alle Baumaßnahmen aus

Würzburg (DT/KNA) In der Diözese Würzburg werden bis 2022 nur noch die notwendigsten Baumaßnahmen an kirchlichen Gebäuden genehmigt. Sie müssen zur Abwehr von Gefahr für Leib und Leben erforderlich sein und dürfen nicht mehr als 15 000 Euro kosten, wie die Bischöfliche Pressestelle am Dienstag mitteilte. Betroffen seien außer der Diözese auch die 1 550 katholischen Kirchenstiftungen. Das Baumoratorium gilt ab 1. August. Die Entscheidung soll dem Bistum Einsparungen von rund sechs Millionen Euro bringen. Bereits begonnene Projekte würden fertiggestellt. Für diese und für genehmigte Baumaßnahmen seien bis 2022 schon rund 65,6 Millionen Euro verplant. Bereits im November 2018 hatte Bischof Franz Jung einen Sparkurs angekündigt. Das Bistum hatte zuletzt Verluste in zweistelliger Millionenhöhe verbucht.

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