Beck kritisiert Berichte über Tebartz-van Elst

Maxdorf (ch) Der rheinland-pfälzische Ex-Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hat die Berichterstattung über den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst als Beispiel für Entgleisungen der Medien angeführt. Der Geistliche „war nicht mein engster Freund“, sagte der Vorsitzende der Friedrich-Ebert-Stiftung. „Aber was aus dem angeblichen Skandal mit dem Protz-Bischof gemacht worden ist, ist mir auf den Keks gegangen.“ Beck kritisierte unter anderem, dass Fotos aus den Privaträumen des Limburger Bischofshauses veröffentlicht wurden. Außerdem sei mittlerweile zu lesen, dass Tebartz-van Elsts Badewanne keine 15 000 Euro gekostet habe, sondern nur 1 500 Euro. „Das ist schon ein Unterschied, oder?“, sagte Beck am Dienstagabend bei einer Schulveranstaltung im vorderpfälzischen Maxdorf. Die Jugendlichen hatten den Ex-Ministerpräsidenten und Vorsitzenden des ZDF-Verwaltungsrats auf sein eigenen Verhältnis zu den Medien angesprochen. Teile der Diözese Limburg liegen in Rheinland-Pfalz.

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