Zollitsch: Papstmesse am Brandenburger Tor möglich

Berlin (DT/KNA) Ein Gottesdienst im Olympiastadion oder am Brandenburger Tor während des Papstbesuchs in Berlin ist nach Einschätzung der Organisatoren weiterhin denkbar. Man wolle erst die endgültigen Anmeldezahlen abwarten, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung (Montag). Der bislang geplante Veranstaltungsort am Schloss Charlottenburg sei „jedenfalls kein Dogma“. Das Interesse am Deutschlandbesuch des Papstes im September sei größer, als die Berliner bei der Planung zu hoffen gewagt hätten, sagte Zollitsch. „Möglichst viele Berliner sollen den Papst nicht nur hören, sondern auch sehen können“, so der Freiburger Erzbischof. Deshalb werde man in der Hauptstadt auch Großbildschirme aufstellen. Zollitsch kündigte an, der Papst werde bei seinem Besuch einen Schwerpunkt auf die Ökumene legen. „Da dürfen wir durchaus Ermutigendes erwarten“, sagte der Erzbischof. „Von Erfurt wird ein klares Zeichen ausgehen“, sagte Zollitsch im Blick auf eine weitere Eucharistiefeier mit Benedikt XVI. in der thüringischen Landeshauptstadt. Eine besondere Bedeutung habe die Reise auch deshalb, weil Benedikt XVI. zum ersten Mal in seiner Amtszeit die neuen Bundesländer besuche. Dies scheine „etwas im Innersten der Menschen anzusprechen“. Der Papst sei „ein Mann, der für ein Ziel, einen Sinn im Leben“ stehe, sagte Zollitsch der „Bild“-Zeitung.

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