Würzburger Bischof für Entlastung von Familien

Würzburg (DT/KNA) Der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann macht sich dafür stark, Eltern bei den Sozialversicherungsabgaben zu entlasten. „Es ist unfair, dass gerade diejenigen, die durch ihre Kinder viel einsetzen für den Erhalt der Sozialsysteme und der Gesellschaft, bei den Sozialversicherungsabgaben ungerecht behandelt werden“, erklärte Hofmann am Freitag in Würzburg. Damit unterstützt er eine Kampagne des Familienbunds der Katholiken. Diese ermuntert Familien, mit Hilfe vorformulierter Musterschreiben bei der Krankenkasse gegen die Höhe des Sozialversicherungsbeitrags Einspruch einzulegen. Mit der Aktion soll die Umsetzung eines Verfassungsgerichtsurteil von 2001 erstritten werden, wie es in der Mitteilung weiter heißt. Damals sei von den Richtern moniert worden, dass es, anders als bei der Steuer, bei den Sozialversicherungsabgaben und besonders bei den Rentenbeiträgen keinen Kinderfreibetrag gebe, erläuterte Michael Kroschewski. Der Würzburger Diözesanvorsitzende des Familienbunds verwies darauf, dass damit Eltern doppelt zahlten: einmal durch die höhere Belastung und dann durch die Kinder, die selbst später wieder in die Rentenkasse einzahlten. Das Formular für den Einspruch ist unter www.elternklagen.de (www.elternklagen.de) abrufbar.

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