Zahlen und Daten

Weniger Austritte wegen Corona

Die Kirchenstatistiken sind veröffentlicht. Es gibt wieder Negativrekorde zu vermelden. Trauungen und Kirchenbesuch auf niedrigstem Stand. 
Kirchenaustritt
Foto: Oliver Berg (dpa) | Amtsgericht Köln - Für den Kirchenaustritt muss man eine Wartenummer ziehen. Im vergangenen Jahr gab es zeitweise in den Gerichten und Behörden einen Publikumsverkehr.

Es gab 2020 keinen neuen Austrittsrekord. Der Grund lag allerdings eher in Corona als in einer neuen Liebe zur Kirche. Andere Zahlen wirken durchaus dramatisch. Die Zahlenwerke der DBK und der EKD für 2020 liegen vor. Darin steht mehr als nur die Austrittszahlen. Grund genug den Zahlenwerken etwas auf die Zahl zu fühlen.

Trauungen auf traurigem Niveau

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Die Anzahl der Trauungen ist auf ein Viertel der Vorjahreszahlen zurück gegangen. Auch andere Zahlen wirken wenig ermutigend. Ein Bericht in der kommenden Ausgabe der Tagespost geht den Zahlen auf den Grund und zeigt Trends und Entwicklungen auf. Seit 1950 werden von der Deutschen Bischofskonferenz Zahlen erhoben. Auch die Entwicklung der Gesamtzahl der Katholiken über die Jahre hinweg hat eine bemerkenswerte Entwicklung genommen. Im Vergleich der Bistümer gibt es durchaus Überraschungen.

Sonntagskirchgang bricht weg

Eine dramatische Kennzahl ist der regelmäßige sonntägliche Kirchenbesuch, der auf schmerzhafte 5,9 Prozent abgesunken ist. Auch hier ist ein Vergleich mit früheren Jahren nicht uninteressant. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Zahlen im zweiten Jahr der Pandemiebeschränkungen und darüber hinaus entwickeln werden. DT/pwi

Lesen Sie in der kommenden Ausgabe der Tagespost eine Analyse der aktuellen kirchlichen Statistik unter anderem auch im Vergleich zur Vergangenheit.  Das Epaper der Ausgabe können Sie

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