Ingolstadt

Gastkommentar : Was er euch sagt, das tut

Im Juni haben sich in Ingolstadt einige Frauen zusammengefunden und nahe der „Dreimal wunderbaren Muttergottes“ die „Neue katholische Frauenbewegung“ (NkF) gegründet.
Neue Initiative NkF
Foto: Karl-Josef Hildenbrand (dpa) | Die NkF wendet sich an jene Frauen, die sich mit den aktuellen gegen die Kirche gerichteten Aktionen nicht identifizieren und bislang keine Stimme hatten, die gehört wurde.

Unter dem Eindruck eines sich in der katholischen Kirche immer weiter ausbreitenden völlig fehlgeleiteten Feminismus, der in der von KfD und KFBD unterstützten Aktion „Maria 2.0“ seinen unseligen Höhepunkt gefunden hat, haben sich im Juni in Ingolstadt einige Frauen zusammengefunden und nahe der „Dreimal wunderbaren Muttergottes“ die „Neue katholische Frauenbewegung“ (NkF) gegründet. Der Name greift eine Vorstellung des Heiligen Papstes Johannes Paul II. auf, der sich Zeit seines Lebens immer wieder mit der Frage nach der Berufung der Frau auseinandergesetzt und stets eine neue Frauenbewegung in diesem Sinne gefordert hat.

Frauen, die bislang ohne Stimme blieben, Gehör schenken

Die NkF wendet sich an jene Frauen, die sich mit den aktuellen gegen die Kirche gerichteten Aktionen nicht identifizieren und bislang keine Stimme hatten, die gehört wurde.

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Gemeinsam mit anderen Gruppen und Initiativen möchte die NkF in einem Netzwerk das Glaubenswissen stärken, die tatsächliche Rolle und Bedeutung der Frau in Kirche und Gesellschaft neu beleuchten und Zeugnis ablegen von der Schönheit des Glaubens und der Freude daran – ohne klerikale Machtansprüche zu formulieren.

Priester und Bischöfe unterstützen, die treu zu Kirche und Lehramt stehen

Für die Frauen der NkF ist der Katechismus der katholischen Kirche nicht ein Buch mit Verboten und Pflichten, sondern wahrhaftige Orientierung im Alltag. Sie wollen Maria weder mit einem Update zu verbessern suchen, noch sie „vom Sockel holen“, wie es die feministischen Frauen zu tun gedenken. Sie richten sich vielmehr nach dem Wort Marias „Was Er euch sagt, das tut!“.

Jene Priester und Bischöfe, die treu zur Kirche und ihrem Lehramt stehen, die wahre Hirten sind, will die NkF unterstützen. Gleichzeitig soll aber klargemacht werden, dass eine Anpassung der Lehre der Kirche an den Zeitgeist den Glaubensschwund in unserer Gesellschaft nicht überwinden kann. Dagegen helfen nur Umkehr und Gebet.

Die Autorin ist Mitinitiatorin der „Neuen Katholischen Frauenbewegung“ (NkF).

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