Vatikanstadt

Erzbischof Gänswein dementiert Medienberichte über Gesundheit des emeritierten Papstes

Papst Benedikt hatte die neu ernannten Kardinäle empfangen. Medienberichte sprachen später davon, der emeritierte Papst habe die Stimme verloren. Sein Privatsekretär stellt dies richtig.
Begegnung:  Papst Franziskus  und der  emeritierten Papst Benedikt XVI.
Foto: dpa | Erzbischof Gänswein hat Meldungen zur Gesundheit des emeritierten Papstes richtig gestellt. Im BIld: Den Handkuss in Ehren kann Benedikt seinem Nachfolger nicht verwehren.

Im Gegensatz zu Behauptungen einzelner italienischer Medienberichte, habe Benedikt XVI. seine Stimme nicht verloren, sagte Erzbischof Gänswein, Privatsekretär des emeritierten Papstes,  der Nachrichtenagentur Kathpress. Benedikt könne sich verständlich äußern. Allerdings sei seine Stimme schon seit längerem "sehr schwach und dünn geworden"; man müsse gut zuhören, dann sei Benedikt XVI. zu verstehen, betonte der Privatsekretär Benedikts.

Gut erholt

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Sichtlich erholt hatte der emeritierte Papst Benedikt XVI. am Samstagnachmittag im Kloster „Mater Ecclesiae“ die elf neuen Kardinäle empfangen, die nach Rom gekommen waren, um das rote Birett aus der Hand von Papst Franziskus entgegenzunehmen. Einige hatte Benedikt sicher sofort wiedererkannt, so Pater Raniero Cantalamessa, den langjährigen Prediger des Päpstlichen Hauses, oder den ehemaligen Nuntius Silvano Tomasi, der als Nachfolger von Kardinal Angelo Becciu nun Päpstlicher Delegat beim Malteserorden ist.

Begegnungen

Bei der Begegnung mit den von Franziskus neu ernannten Kardinälen im Kloster "Mater Ecclesiae" hatte der emeritierte Papst einige Worte an die Besucher gerichtet, dabei aber ein Mikrofon verwendet. Benedikt XVI. sei sich dieser Schwäche bewusst, so Erzbischof Gänswein, er könne darüber mitunter auch scherzen. Die von Gänswein kritisierten Medienberichte bezogen sich auf Äußerungen des neu ernannten Kardinals Mario Grech aus Malta. In Schlagzeilen und Tweets hieß es mitunter: "Benedikt spricht nicht mehr." Grech hatte nach dem Besuch bei Benedikt XVI. gesagt, der emeritierte Papst habe "Schwierigkeiten zu sprechen". DT/gho/KAP/pwi

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