Rom

Der Papst aus Polen hat ein reiches mariologisches Erbe hinterlassen

Der Dogmatiker Manfred Hauke spricht mit der Tagespost über das mariologische Erbe von Papst Johannes Paul II. Der Papst hatte viel über Maria in der Heilsgeschichte reflektiert.
Gedenkplatte für Papst Johannes Paul II. im Petersdom in Rom
Foto: mago images / McPHOTO/Baumann | Ein reiches Erbe für die mariologische Forschung hat der mariologische Papst hinterlassen, der das "M" für Maria im Wappen führte.

Ins Zentrum der päpstlichen Anliegen führe uns das Marianische Jahr 1987–88, betont Manfred Hauke im Interview. Dabei verweist der Wissenschaftler auf die 1987 erschienene Enzyklika „Redemptoris Mater“ und das 1988 folgende Apostolische Schreiben „Mulieris dignitatem“ über die Würde und Bedeutung der Frau. Der Dogmatiker spricht im Interview mit dieser Zeitung über die Mariologie von Papst Johannes Paul II.

Totus Tuus

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Der polnische Papst war bekannt für seine Marienfrömmigkeit. Mit seinem Motto "Totus Tuus" hatte er sein ganzes Pontifikat unter den Schutz der Gottesmutter gestellt. Als großer Theologe hatte der Papst aus Polen aber auch über Maria und ihre Verehrung in der Kirche reflektiert. Manfred Hauke legt die Linien der mariologischen Theologie des Heiligen offen. 

Reiches Erbe

Ein reiches Erbe für die mariologische Forschung habe der mariologische Papst hinterlassen, stellt Hauke fest. Er nennt im Gespräch unter anderem die trinitarische und christologische Verankerung der Marienfrömmigkeit. Des weiteren führt Hauke auf, wie der Papst die Marienfrömmigkeit von Ludwig Maria als Beispiel für die rechte marianische Spiritualität anführt und welche Konsequenzen sich daraus für unsere Zeit ergeben.  (DT/pwi)

Warum Maria ein gesunder Hemmschuh für eine falsch verstandene Ökumene sein kann, erklärt der Wissenschaftler im Gespräch mit Regina Einig. Lesen Sie das ganze Interview in der kommenden Ausgabe der Tagespost. 

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