Weltbild: Streit um Sonderregelung

Augsburg (DT/KNA) Eine Sonderregelung für außertariflich bezahlte Führungskräfte der insolventen Augsburger Verlagsgruppe Weltbild sorgt derzeit für Ärger in der Belegschaft. Obwohl Insolvenzgeld nur bis zu einem Monatsverdienst von 5 950 Euro bezahlt wird, erhalten einem Bericht der „Augsburger Allgemeinen“ (Wochenende) zufolge, die außertariflich bezahlten Kräfte weiter ihr höheres Gehalt. Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz soll dies den Betroffenen gewährt haben. Der Sprecher des Insolvenzverwalters, Patrick Hacker, bestätigte am Montag auf Anfrage, dass für die außertariflichen Fachkräfte besondere Vereinbarungen getroffen worden seien. Ziel der Maßnahme sei es gewesen, in erster Linie die IT-Fachleute zu halten. Diese Maßnahme sei vorher nicht mit dem Betriebsrat abgestimmt gewesen, kritisierte die Arbeitnehmervertretung auf der Internetseite von Verdi. Auch im Nachhinein habe es dazu keine Absegnung gegeben. Die zusätzlichen Vergütungen in der Antragsphase der Insolvenz seien bereits gewährt worden, als der Betriebsrat am 17. Februar darüber informiert worden sei. Daraufhin habe sich dessen Vorsitzender Peter Fitz zwei Tage später schriftlich an Geiwitz gewandt.

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