Veranstaltungen: Bischof von Limburg spricht über Finanzkrise als Wertekrise: 34. Akademietage an der Hochschule in Vallendar: Andacht zum Weltgedenktag für die verstorbenen Kinder

Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst spricht am 10. Dezember um 18.30 Uhr in der Frankfurt School of Finance & Management über „Die Finanzkrise als Wertekrise – Die katholische Soziallehre als Orientierungshilfe“. Ort: Sonnemannstraße 9–11, 60314 Frankfurt

Zum 34. Mal laden die Pallottiner in Vallendar an drei Terminen im Januar 2010 zu ihren Akademietagen ein. Seit Mitte der siebziger Jahre erfreut sich diese Veranstaltungsreihe zunehmender Popularität. Die Reihe startet am 9. Januar 2010 mit dem Thema „Sexus – Eros – Liebe. Ein Spannungsfeld als Gabe und Aufgabe“. Die Referentin, Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (Dresden) stellt sich der Herausforderung, allzeit virulente wie auch heute wirksame Fehlentwicklungen der Sexualität aufzuzeigen und zu ihrer Einbindung in eine ganzheitliche Verwirklichung reifen Menschseins zu ermutigen. Der weithin zu beobachtenden Ratlosigkeit und nicht selten anzutreffenden Abstinenz von Eltern und Erziehern in Fragen religiöser, vor allem christlicher Erziehung, will der Religionspädagoge Albert Biesinger (Tübingen), begegnen. Sein Vortrag am 16. Januar 2010 zum Thema „Unsere Kinder nicht um Gott betrügen“ wird „Begründungen und Wege christlicher Erziehung heute“ darlegen. Auf dem Podium diskutieren mit ihm Eltern und eine Erzieherin. Der Akademietag am 23. Januar 2010 wird sich mit dem aggressiven und sich missionarisch gebenden Atheismus der Gegenwart befassen. Alexander Kissler (München), Kulturjournalist bei überregionalen deutschen Tageszeitungen, wird sich unter dem Thema „Galle, Gift und Gotteswahn“ mit dem „neuen Atheismus als politische Bewegung“ und seinen gesellschaftlichen Ambitionen auseinandersetzen. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 14 Uhr an der Philosophisch-Theologischen Hochschule (PTHV), Pallottistr. 3, 56179 Vallendar, Anmeldung ist nicht erforderlich; Eintritt ist frei.

Am 13. Dezember, findet um 14 Uhr in der Dresdner Kreuzkirche eine ökumenische Andacht zum Weltgedenktag für die verstorbenen Kinder statt. An diesem Tag gedenken weltweit Menschen der Jungen und Mädchen, die früh verschieden sind. Das Angebot bietet Gelegenheit, sich an die gestorbenen Kinder zu erinnern und der eigenen Trauer Raum zu geben. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Begegnung. Die Gedenkfeier steht unter einem Thema aus dem biblischen Psalm 56,9: „Zähle die Tage meiner Flucht, sammle meine Tränen in deinen Krug.“ Veranstaltet wird die Andacht von einem ökumenischen Vorbereitungskreis, der in der Kreuzkirche angesiedelt ist.

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