Veranstaltungen

Diözese Eisenstadt startet am Martinusweg ins Pilgerjahr 2017

Die Diözese Eisenstadt hat den bevorstehenden Start in das Pilgerjahr 2017 angekündigt: Zum Auftakt für die diesjährige Wallfahrtssaison ist am 8. April eine Etappe auf dem Martinusweg von Donnerskirchen nach Eisenstadt vorgesehen. Treffpunkt ist um 13.45 Uhr bei der Martinskirche in Donnerskirchen; ausgestattet mit einem Pilgersegen machen sich die Teilnehmer auf den Weg. In Eisenstadt ist nach Ankunft um etwa 17.30 Uhr ein Gebet in der Kapelle der Martinskaserne geplant, ehe um 19 Uhr die Messe im Eisenstädter Martinsdom zelebriert wird. Der Martinusweg wurde am 11. November 2015 von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics feierlich eröffnet. Seitdem erfreut sich der Pilgerweg großer Beliebtheit: Zahlreiche Wallfahrer aus Österreich und darüber hinaus pilgerten bisher auf den Spuren des heiligen Martin durch die Diözese Eisenstadt. Der burgenländische Landespatron sei „nicht nur eine leuchtende Symbolgestalt der christlichen Nächstenliebe und Solidarität, sondern auch des europäischen Pilgerwesens, hielt Zsifkovics fest. „Pilgern auf den Spuren des Martinus ist eine wunderbare Gelegenheit, Kraft zu schöpfen für den eigenen Glauben, die spirituellen Wurzeln zu nähren und zu festigen und sich für den Alltag zu stärken.“

Anmeldung: Katholisches Bildungswerk der Diözese Eisenstadt,

E-Mail: kbw@martinus.at

500 Jugendliche feiern Berliner „Weltjugendtag“

Mehr als 500 Jugendliche werden zu einem „Diözesanen Weltjugendtag“ am Samstag in Berlin-Schöneberg erwartet. In der Kirchengemeinde Sankt Matthias treffen sie ab 14.30 Uhr mit den Erzbischöfen Heiner Koch (Berlin) und Jean-Claude Hollerich (Luxemburg) zusammen, wie das Erzbistum Berlin am Dienstag ankündigte. Die katholischen Weltjugendtage gehen auf eine Initiative von Papst Johannes Paul II. zurück. Im Wechsel werden sie in kleinerem Rahmen in Diözesen wie jetzt im Erzbistum Berlin und als weltweites Großtreffen organisiert, zuletzt 2016 im polnischen Krakau. Der nächste große Weltjugendtag ist im Januar 2019 in Panama. Zum Berliner Weltjugendtag am Samstag gehört eine „Kieztour“ rund um den Winterfeldtplatz. Die Teilnehmer sollen sich in Kleingruppen „auf Begegnungen mit Menschen an ungewöhnlichen Orten einlassen“. Dabei tragen sie Palmzweige zusammen, die anschließend für eine Prozession zur Kreuzberger Kirche Sankt Bonifatius genutzt werden. Dort endet das Treffen bei einem Gebetsabend mit Gesang und Kerzen.

Wallfahrt der bayerischen Bistümer führt im Mai nach München

Unter dem Motto „Mit Maria auf dem Weg“ führte in den vergangenen sechs Jahren eine Gebetsinitiative tausende Pilger zu Marienwallfahrtsorten in den bayerischen Diözesen. Die letzte Etappe hat heuer zum 100-jährigen Jubiläum des Festes Patrona Bavariae (Schutzfrau Bayerns) ihr Ziel auf dem Marienplatz in München. Das Bistum Augsburg lädt deshalb dazu ein, am 13. Mai zur Mariensäule zu pilgern – besonders auch Ministrantinnen und Ministranten im roten Ministrantengewand. Höhepunkt des Wallfahrtstages ist der Pontifikalgottesdienst mit den Bischöfen aus allen bayerischen Diözesen um 16 Uhr auf dem Marienplatz. Anschließend wird die Weihe an die Gottesmutter erneuert. Das Bistum Augsburg organisiert acht Busse, die (mit einer Ausnahme) gegen 9.30 Uhr die Theresienwiese erreichen. Nach dem Ende des Rahmenprogramms treffen sich alle Augsburger Pilger ab 14 Uhr am Stachus zur Aufstellung für die Sternwallfahrt. Der Pilgerzug startet um 15 Uhr. Bischof Konrad Zdarsa und die beiden Weihbischöfe Anton Losinger und Florian Wörner werden von dort gemeinsam mit den Ministranten und Pilgern zur Mariensäule auf dem Marienplatz ziehen. Die Mariensäule ist ein besonderer Ort: Sie wurde von Kurfürst Maximilian 1637 errichtet und Maria, der „Schutzfrau Bayerns“, geweiht. Bis heute praktizieren viele Menschen ihren Glauben sichtbar, wenn sie den Rosenkranz beten oder Maiandachten feiern.

www.patrona-bavariae.info oder

www.patrona-bavariae-augsburg.de

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