Veranstaltungen

Wochenende im Münchner Priesterseminar

Einblicke in das Leben im Priesterseminar können Interessierte vom 15. bis 18. Januar in München gewinnen. „Wenn jemand überlegt, ob für ihn der Weg zum Priestertum infrage kommt, oder wenn er sich – weit vor einer solchen Überlegung – einfach mal einen Eindruck vom Priesterseminar verschaffen will, dann ist das Info-Wochenende genau das Richtige“, wirbt Regens Wolfgang Lehner für die Veranstaltung. Drei Tage lang hätten die Teilnehmer dabei die Gelegenheit, die Seminaristen kennenzulernen, mit den Verantwortlichen zu sprechen, „oder auch nur ein interessantes Wochenende zu verbringen – geistlich, menschlich, theologisch anregend“, so Lehner.

Anmeldungen werden erbeten per E-Mail an regens@priesterseminar-muenchen.de oder telefonisch unter 0 89 / 38 176-160 mit Name, Alter, aktueller Tätigkeit, aktuellem Wohnort (ggf. zusätzlich Herkunftsort) und einer Kontaktmöglichkeit (E-Mail oder Handy-Nummer).

Gedenkveranstaltung zum 70. Todestag von Pater Alfred Delp

Am 2. Februar findet in in München-Bogenhausen eine Gedenkveranstaltung für den Jesuiten Alfred Delp statt. Beginn ist um 17 Uhr an der Gedenktafel an der Westseite der Kirche St. Georg am Bogenhauser Kirchplatz, die an Pater Alfred Delp erinnert, der ab 1941 Kirchenrektor von St. Georg war und wegen Zugehörigkeit zur Widerstandsgruppe „Kreisauer Kreis“ von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde. Um 18 Uhr beginnt ein Gedenk-Gottesdienst in der Kirche Heilig Blut, Scheinerstraße 12 in München-Bogenhausen, um 19 Uhr ist ein Empfang im Pfarrsaal der Pfarrgemeinde Heilig-Blut, um 20 Uhr Vortrag.

Weitere Auskunft unter: 089/55 77 04 bei Thomas Riegel

www.kkv-hansa-muenchen.de

Gedenkfeier zum 12. Todestag des „Speckpaters“ in Köln

Zum Jahrgedächtnis des „Speckpaters“ Werenfried van Straaten lädt das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ am 17. Januar zu einer Gedenkveranstaltung nach Köln ein. Pater Werenfried hatte nach dem Zweiten Weltkrieg von Belgien aus Hilfslieferungen für die deutschen Heimatvertriebenen organisiert. Da diese Hilfe zunächst vor allem aus Naturalien bestand, erhielt er den Spitznamen „Speckpater“. Aus der von ihm gegründeten „Ostpriesterhilfe“ ging später das Hilfswerk „Kirche in Not“ hervor, das heute weltweit in über 140 Ländern pastorale Hilfsprojekte umsetzt. Pater Werenfried starb am 31. Januar 2003. Der Gedenktag für den „Speckpater“ beginnt um 11 Uhr mit einem Gottesdienst im Kölner Dom mit Weihbischof Dominikus Schwaderlapp. Die Predigt hält Erzbischof Ignatius Kaigama aus Nigeria. Anschließend wird das Programm ab 13.30 Uhr im Maternushaus der Erzdiözese Köln mit Podiumsgesprächen zu weltkirchlichen Themen fortgesetzt. In der ersten Gesprächsrunde geht es um das brandaktuelle Thema des radikalen Islamismus. Erzbischof Kaigama wird dabei über die aktuelle Bedrohungslage in Nigeria durch die Terrorsekte „Boko Haram“ berichten. Fragen nach der Abgrenzung zwischen Islamismus und Islam und nach einer angemessenen Reaktion auf extremistische Gewalttaten wie dem jüngsten Anschlag in Paris werden der Islam-Experte des Vatikan, Pater Samir Khalil Samir, und der Menschenrechtsexperte von „Kirche in Not“, Berthold Pelster, beantworten. Im zweiten Podiumsgespräch des Nachmittags stehen ab 15.30 Uhr das christliche Familienbild und seine bleibende Relevanz für unsere Gesellschaft auf dem Programm. Dazu sind die Publizistin Birgit Kelle und die Sprecherin der „Initiative Familienschutz“, Hedwig Beverfoerde, zu Gast. Die Veranstaltung im Maternushaus in der Kardinal-Frings-Straße 1–3, endet um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Um eine formlose Anmeldung an info@kirche-in-not.de wird gebeten.

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