Vatikanrat schätzt weibliche Berater

Vatikanstadt (DT/KNA) Die weibliche Perspektive tut dem Vatikan gut. Das ist die vorläufige Zwischenbilanz eines Pilotprojekts des Päpstlichen Rates für die Kultur. Die vom italienischen Kurienkardinal Gianfranco Ravasi geleitete Behörde lässt sich seit Juni 2015 von einer Gruppe berufstätiger Frauen in Führungspositionen beraten. Das Gremium entwickle sich „als Präsenz und Stimme der zahlreichen Felder im Leben von Frauen sowie als positive und kritische Unterstützung für die Initiativen“ der Kurienbehörde, heißt es in einer Mitteilung des Rates vom Dienstag.

Der Beraterinnengruppe gehören inzwischen 36 Frauen an, unter ihnen sind die Google-Managerin Giorgia Abeltino, die Mode-Unternehmerin Lavinia Biagiotti sowie die Rektorin des römischen Frauengefängnisses Rebibbia, Ida del Grosso. Papst Franziskus hat sich wiederholt dafür ausgesprochen, auch im Vatikan Frauen auf Leitungsposten zu berufen, für die das Kirchenrecht nicht zwingend einen Geistlichen vorsieht.

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