Vatikan würdigt Madeiras Rolle für die Weltmission

Lissabon (DT/KNA) An die große Rolle der portugiesischen Diözese Funchal für die Weltmission hat der Präfekt der vatikanischen Missionskongregation, Kardinal Ivan Dias, erinnert. Bei einem Festgottesdienst zum 500. Jahrestag der Stadterhebung verwies Dias am Donnerstagabend in der Kathedrale der Insel-Hauptstadt Madeiras darauf, dass große Missionare wie der heilige Franz Xaver von Funchal aus ihre Tätigkeit begonnen hätten. Von Madeira aus seien sie nach Brasilien, Westafrika, Indien und China aufgebrochen. So sei Funchal für sämtliche dort gegründeten Diözesen Mutterkirche gewesen, betonte Dias laut portugiesischer katholischer Nachrichtenagentur „Ecclesia“. Die Insel Madeira war seit dem 15. Jahrhundert portugiesisch. König Manuel I. erhob Funchal am 21. August 1508 zur Stadt. 1514 wurde die Diözese gegründet; von 1531 bis 1551 war Funchal Erzdiözese und bis dahin das größte Bistum der Welt. Ihm unterstand das kirchliche Leben im gesamten portugiesischen Weltreich auf drei Kontinenten. 1551 erfolgte eine Neugliederung mit der Gründung von Diözesen in Afrika, Asien und Amerika.

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