Spannungen wegen Mord an Trappisten

Paris (DT/KNA) Die Ermordung von sieben Ordensmännern in Algerien 1996 führt zu neuen diplomatischen Spannungen zwischen Frankreich und dem nordafrikanischen Land. Staatspräsident Nicolas Sarkozy erklärte nach Angaben der Tageszeitung „La Croix“ (Freitag), für die Ermittlungen gelte das Militärgeheimnis nicht. Zuvor hatte Sarkozy am Mittwoch „die volle Wahrheit“ über die Tat gefordert. Nun erklärte er, die französische Justiz werde alle Dokumente erhalten, die sie anfordere. Sarkozys Äußerungen folgen Vorwürfen des französischen Generals Francois Buchwalter. Er hatte ausgesagt, das algerische Militär habe die Mönche versehentlich bei einem Hubschrauberangriff auf eine Islamistenstellung getötet. Algier hatte stets behauptet, die islamistische Bewegung GIA habe die im April 1996 entführten Trappisten einen Monat später enthauptet. Ein ehemaliges GIA-Mitglied habe am Donnerstag diese Darstellung bestätigt, so „La Croix“.

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