Rauber nimmt römische Titelkirche in Besitz

Vatikanstadt (DT/KNA) Der neue deutsche Kardinal Karl-Josef Rauber (81) nimmt am Samstag in Rom seine Titelkirche in Besitz. Das teilte der Vatikan am Dienstag mit. Der gebürtige Nürnberger und frühere vatikanische Diplomat war von Papst Franziskus im Februar wegen seiner Verdienste für die Kirche ins Kardinalskollegium berufen worden. Da er das 80. Lebensjahr überschritten hat, ist er nicht mehr zur Teilnahme an einer Papstwahl berechtigt. Als Titelkirche erhielt Rauber die römische Kirche Antonius von Padua an der Circonvallazione Appia. Über dieses Gotteshaus am römischen Stadtrand übt er künftig eine Art Schirmherrschaft aus. Jeder Kardinal erhält mit seiner Ernennung einen Titelsitz: Kardinalpriester übernehmen eine Pfarrgemeinde, Kardinaldiakone (Kurienvertreter und Kardinäle jenseits der Pensionsgrenze wie Rauber) eine Diakonie. Dieser Brauch soll die Verbundenheit mit der Kirche Roms zum Ausdruck bringen.

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