Rätereform: Vatikangericht weist erneut Beschwerde ab

Regensburg (DT/pdr/KNA) Das oberste kirchliche Gericht im Vatikan hat eine Beschwerde des früheren Regensburger Diözesanratsmitglieds Johannes Grabmeier endgültig zurückgewiesen. Der Beschluss vom 14. November 2007 wurde als „abschließendes Dekret“ am 26. Januar 2008 ausgefertigt. Das teilte die Bischöfliche Pressestelle am Freitag in Regensburg mit. Damit ist die Rechtmäßigkeit der vom Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller 2005 erlassenen Statuten zur Neuordnung der Laienräte bestätigt. Grabmeier hatte gegen die Statuten bei der Apostolischen Signatur Beschwerde eingelegt. Das vatikanische Richterkollegium des höchsten Kirchengerichts hat nun den Beschluss der Kleruskongregation, die bereits im März 2006 die Rechtmäßigkeit der Regensburger Rätereform festgestellt hatte, erneut bestätigt. Die vom Regensburger Bischof am 15. November 2005 erlassenen Dekrete entsprechen somit inhaltlich und formal voll den kirchenrechtlichen Bestimmungen. Alle Einsprüche und Beschwerden von Johannes Grabmeier haben sich als haltlos erwiesen und blieben ohne Erfolg. Bereits in einem Schreiben vom 27. Januar 2007 hatte die Glaubenskongregation dem Regensburger Bischof für seine Bestrebungen gedankt, die Pastoral- und Laienräte in seiner Diözese „voll und ganz mit den Anforderungen der Ekklesiologie des II. Vatikanischen Konzils und den Bestimmungen des Codex Iuris Canonici von 1983“, also dem derzeit gültigen Kirchenrecht „in Einklang zu bringen“.

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