Personalien

Herbert Nikolaus Lenhof (73), aus dem Saarland stammender Bischof von Queenstown in Südafrika, hat die Leitung seiner Diözese abgegeben. Papst Benedikt XVI. entpflichtete ihn auf eigenen Wunsch vor Erreichen der üblichen Altersgrenze von 75 Jahren von seinen Aufgaben, wie der Vatikan am Montag mitteilte. Für den Amtsverzicht waren nach Angaben des Pallottinerordens, dem Lenhof angehört, gesundheitliche Gründe maßgeblich. Der in Völklingen an der französischen Grenze geborene Lenhof war 1965 zum Priester des Pallottinerordens geweiht worden. Seit 1984 stand er dem Bistum Queenstown vor. Dort leben unter 2, 2 Millionen Einwohnern nach Vatikanangaben derzeit gut 51 000 Katholiken.

Gotthold Hasenhüttl (75), vom Priesteramt suspendierter Saarbrücker Theologieprofessor, bleibt auch künftig suspendiert. Hasenhüttl hatte beim Trierer Bischof Stephan Ackermann angefragt, ob dieser die Kirchenstrafen aufhebe. Ackermann antwortete, dies sei nur möglich, wenn sich Hasenhüttl künftig an die kirchliche Ordnung halte sowie Lehre und Disziplin der katholischen Kirche anerkenne. Hasenhüttl müsse das Verhalten bereuen, das zu den Kirchenstrafen geführt habe. Hasenhüttl erklärte dazu auf Anfrage, Ackermann sei offenbar nicht „zu einem Dialog ohne Vorbedingungen“ bereit. Der Professor bekennt sich nach eigenem Bekunden „klar zur theologischen Lehre der katholischen Kirche, aber nicht zu allen Paragrafen des Kirchenrechts“.

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18.09.2021, 19 Uhr
Thomas Schumann