Personalien

Monsignore Michael Menke-Peitzmeyer (48), (Foto: Erzbistum Paderborn) Leiter der Priesterfortbildung im Erzbistum Paderborn, wird neuer Regens des Erzbischöflichen Priesterseminars Paderborn. Er tritt zum 1. August die Nachfolge von Monsignore Uwe Wischkony (50) an, wie das Erzbistum am Mittwoch bekanntgab. Wischkony werde zum 1. Oktober neuer Direktor der Landvolkshochschule Hardehausen. Menke-Peitzmeyer soll sein neues Amt unter Beibehaltung seiner Leitungsfunktion der Priesterfortbildung ausüben, wie es hieß. Er wird in dieser Aufgabe künftig unterstützt von Rainer Hohmann (47), Direktor des Kollegs Clementinum für Priesterspätberufene in Paderborn, der zum stellvertretenden Leiter ernannt wurde. Der 1964 in Anröchte geborene Menke-Peitzmeyer studierte in Paderborn und Rom Theologie und Philosophie und empfing 1990 in Rom die Priesterweihe. Nach Kaplansjahren in Beverungen wurde er zum weiteren Studium freigestellt. 2000 promovierte er an der Uni Münster im Fach Dogmatik. 2003 wurde Menke-Peitzmeyer zum Domvikar und zum Geheimsekretär des Paderborner Erzbischofs Hans-Josef Becker ernannt. Dieses Amt hatte er bis 2010 inne. Seit 2011 ist er Bischöflicher Beauftragter für die Priesterfortbildung und seit 2010 Lehrbeauftragter am Erzbischöflichen Priesterseminar. Im August vergangenen Jahres ernannte Becker ihn zum Honorarprofessor für Theologie in Seelsorge und Verkündigung am Erzbischöflichen Priesterseminar.

Pater Martin Boelens (82), lange Jahre Stellvertretender Leiter des kirchlichen Gerichts im Bistum Münster, ist aus seinem Dienst verabschiedet worden. Offizial Kurt Schulte, Leiter des kirchlichen Gerichts, würdigte die Verdienste von Pater Martin Boelens und dankte ihm für seinen fast 30-jährigen Dienst am Offizialat. Pater Boelens wurde 1930 in Groningen in den Niederlanden geboren und hier 1957 auch zum Priester geweiht. Von 1962 bis 1967 studierte er Kirchenrecht in Rom und München; das Studium schloss er mit der Promotion ab. Anschließend war er in Simbabwe und Rom tätig, bevor er 1985 in die Niederlassung seines Ordens, der Mariannhiller Missionare, in Maria-Veen kam und dort Pfarrer wurde. Schon zwei Jahre später wechselte er auf Bitten des damaligen Offizialats und späteren Bischofs von Aachen, Heinrich Mussinghoff, ins Offizialat nach Münster und wurde am 15. April 1988 zum Vize-Offizial ernannt. Bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2005 nahm Pater Martin Boelens diese Aufgabe wahr.

Sechs Wochen nach seinem Aufbruch zum Konklave ist Boliviens Kardinal Julio Terrazas Sandoval (77) wieder in seine Heimat zurückgekehrt. Am Mittwoch traf er zu Hause in Santa Cruz de la Sierra ein, wie die bolivianische Zeitung „LosTiempos“ (Onlineausgabe) meldete. In der Karwoche hatte Terrazas sich für zweieinhalb Tage im norditalienischen Bergamo in klinische Behandlung begeben müssen. Ärzte hätten ihm geraten, den Rückflug aufzuschieben.

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18.09.2021, 19 Uhr
Thomas Schumann