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Der frühere Vechtaer Offizial, Weihbischof em. Max Georg Freiherr von Twickel (Foto: PBM), feiert am 2. September mit einem Pontifikalamt den 60. Jahrestag seiner Priesterweihe. Nahezu 31 Jahre trug von Twickel als Bischöflicher Offizial in Vechta Verantwortung für den oldenburgischen Teil des Bistums Münster. Der 86-Jährige studierte Theologie und Philosophie in Münster und Innsbruck. Die Priesterweihe empfing von Twickel am 6. August 1952. Weitere Studien in Rom und Innsbruck schloss von Twickel 1959 als Doktor der Theologie ab. Er wurde anschließend Präses am Heerde-Kolleg, Domvikar und Religionslehrer am Ratsgymnasium in Münster. Von 1964 bis zu seiner Ernennung zum Pfarrer an St. Felizitas Lüdinghausen 1967 war er als wissenschaftlicher Assistent mit Lehrauftrag an der Pädagogischen Hochschule Münster tätig. 1970 wurde der 44-jährige Pfarrer Offizial in Vechta. Als erster Vechtaer Offizial empfing er im Februar 1973 die Bischofsweihe. 1977 verlieh der damalige Ministerpräsident Ernst Albrecht dem Offizial das Große Verdienstkreuz des niedersächsischen Verdienstordens. Gewürdigt wurden die Verdienste von Twickels um das Zustandekommen des Zusatzvertrages zum Niedersachsenkonkordat 1972 / 73, unter anderem Rechtsgrundlage des kirchlichen Schulwesens im Offizialatsbezirk Oldenburg.

Das Bistum Görlitz erhält einen neuen Generalvikar. Alfred Hoffmann (54) löst am Samstag Hubertus Zomack (80) als Verwaltungschef der Diözese ab, wie das Bistum am Mittwoch ankündigte. Zomack wird bereits am Freitag feierlich aus dem Amt verabschiedet. Das Bistum Görlitz ist Deutschlands östlichste Diözese mit rund 28 500 Katholiken und liegt in Brandenburg und Sachsen. Hoffmann stammt aus Golßen (Brandenburg). 1987 wurde er in Görlitz zum Priester geweiht. Er war Seelsorger in Lübben und Görlitz, bevor er drei Jahre am Erfurter Seminar angehende Priester ausbildete. Seit 1996 leitet Hoffmann das Görlitzer Seelsorgeamt, seit 2011 ist er bereits Vertreter des Generalvikars. 2004 wurde er zudem zum Domkapitular sowie zum Pfarrer der Kirchengemeinde Heilig Kreuz in Görlitz berufen. Der aus Wittichenau (Oberlausitz) stammende Zomack hatte das Amt des Görlitzer Generalvikars unter Bischof Rudolf Müller (1996 bis 2006) sowie unter Bischof Konrad Zdarsa (2007 bis 2010) inne. Sowohl nach Müllers altersbedingtem Rücktritt als auch nach Zdarsas Berufung an die Spitze des Bistums Augsburg leitete Zomack das Bistum übergangsweise als Diözesanadministrator. Vor einem Jahr berief ihn der neue Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt erneut zum Generalvikar. Nach Angaben des Bistums bleibt Zomack Dompropst und auch zuständig für die bereits laufende Sanierung der Kathedrale Sankt Jakobus. Zomack ist auch päpstlicher Ehrenprälat, Domkapitular und Vorsitzender des Caritasverbandes des Bistums.

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