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Der nigerianische Erzbischof Ignatius Ayau Kaigama (53) ist von Papst Benedikt XVI. in den Päpstlichen Neuevangelisierungsrat berufen worden. Das teilte der Vatikan am Mittwoch mit. Kaigama leitet das Erzbistum Jos im Zentrum des westafrikanischen Landes. Im Zuge der Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Christen in Nigeria setzt sich Kaigama dort für eine Verständigung zwischen den Religionen ein. Als weiteres Mitglied berief Benedikt XVI. den maronitischen Erzbischof von Beirut, Paul Youssef Matar (71), in den Päpstlichen Rat für die Neuevangelisierung. Die maronitische Kirche ist eine mit Rom unierte Ostkirche. Im Libanon ist sie mit mehr als einer Million Mitgliedern die größte christliche Gemeinschaft.

Florian Wörner (42), (Foto: KNA) Augsburger Diözesanjugendseelsorger, wird am Samstag zum Weihbischof geweiht. Damit wird er zum jüngsten Mitglied der Deutschen Bischofskonferenz. Der gebürtige Oberbayer ist seit 2007 Geistlicher Begleiter der „Jugend 2000“ in Deutschland. Seit 1. Mai leitet er das neuerrichtete diözesane „Institut für Neuevangelisierung und Gemeindepastoral“. Diese Aufgabe will er fortführen. Als Weihbischof folgt er auf Josef Grünwald (75), der im Oktober 2011 emeritiert wurde. Wörners bischöflicher Wahlspruch lautet „Gottes Kraft und Gottes Weisheit“, eine Stelle aus dem Ersten Korintherbrief des Apostels Paulus. Als Titularbistum erhielt er den im heutigen Tunesien gelegenen alten Bischofssitz Gerpiniana. Der 1970 in Garmisch-Partenkirchen geborene Wörner trat 1990 nach dem Abitur im Benediktinergymnasium Ettal ins Priesterseminar in Augsburg ein. Nach seinem Theologiestudium in Augsburg und Innsbruck empfing er 1997 die Priesterweihe.

Paul Pallath (53), aus Indien stammender Kirchenrechtler, leitet am vatikanischen Gerichtshof der Römischen Rota künftig ein neu eingerichtetes Büro für Weihe-Nichtigkeitsverfahren und die Auflösung bestimmter Ehen. Das teilte der Vatikan am Donnerstag mit. Pallath ist bereits seit Oktober 2011 in anderer Funktion an der Rota tätig. Zuvor lehrte er seit 2003 als Professor am Päpstlichen Orientalischen Institut in Rom. Benedikt XVI. hatte die betreffenden Zuständigkeiten im September 2011 von der Gottesdienstkongregation an die Römische Rota übertragen, das zweithöchste Gericht der katholische Kirche. Dieses befasst sich hauptsächlich mit Eheannullierungen.

Der Berliner Pfarrer Ulrich Kotzur (46) wird neuer Jugendseelsorger für das Erzbistum. Er folgt Domvikar Matthias Goy (37) nach, der seit März neuer Regens für das Erzbistum und im Personaldezernat für pastorale Mitarbeiter sowie die Priesterausbildung zuständig ist. Kotzur ist Pfarrer der Kreuzberger Sankt Bonifatius Gemeinde. Seine neue Stelle tritt er zum 1. Oktober an.

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