Patriarch Sako besucht zerstörte Stadt Mossul

Mossul/Wien (DT/KNA) Drei Jahre nach der Eroberung von Mossul durch die Terrormiliz „Islamischer Staat“ hat der chaldäisch-katholische Patriarch Mar Louis Raphael Sako die Stadt erstmals wieder besucht. Gemeinsam mit weiteren Kirchenführern reiste er in der vergangenen Woche in die bereits befreite Stadtteilen am linken Tigris-Ufer, wie die Wiener Stiftung „Pro Oriente“ am Wochenende berichtete. Der Patriarch und seine Begleiter besuchten dort den Angaben zufolge verschiedene Kirchen und Klöster, die von IS-Terroristen verwüstet oder geplündert worden waren. Dort habe der Patriarch jeweils ein Reinigungsgebet gesprochen. Während des Besuchs traf Sako dem Bericht zufolge auch mit dem Oberkommandierenden der bei der Befreiung Mossuls eingesetzten irakischen Streitkräfte, Generalmajor Najim Abdullah al-Juburi, zusammen. Dieser habe seine Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass die aus der Stadt geflüchteten Christen „möglichst bald“ zurückkehren mögen. Ohne sie verliere die Tigris-Metropole „ihre Farbe und ihre ursprüngliche Identität“, so al-Juburi.

Themen & Autoren

Kirche

Schwules Paar
Rezension
Eine Wegweisung im LGBTIQ - Dschungel Premium Inhalt
Daniel Mattson legt in seinem autobiografischen Buch "Warum ich mich nicht als schwul bezeichne" tiefe Gedanken über Sexualität, persönliche Freiheit und die Lehre der Kirche vor.
19.09.2021, 17 Uhr
Barbara Stühlmeyer
Papst in der Slowakei
Bratislava
In das reale Leben eintauchen Premium Inhalt
Die Pastoral muss kreativ begleiten und motivieren. In der Slowakei will die Kirche dafür den richtigen Weg finden. Papst Franziskus ermutigte bei seinem Besuch dazu. Ein Gastkommentar.
18.09.2021, 19 Uhr
Thomas Schumann