Papst Franziskus gibt Beichtvätern Tipps

Vatikanstadt (DT/KNA) Papst Franziskus hat die Seelsorger aufgerufen, bei der Beichte stets den „Wunsch nach Vergebung in den Herzen der Sünder“ zu sehen. Deren Scham sollten sie mit „Respekt und Ermutigung“ begegnen, sagte Franziskus am Dienstagabend im Vatikan vor mehr als siebenhundert Geistlichen. „Missionar der Barmherzigkeit zu sein ist eine Verantwortung, die euch anvertraut wird, weil sie von euch verlangt, höchstpersönlich Zeugen der Nähe und Liebe Gottes zu sein“, so der Papst weiter. Weiter rief der Papst die Seelsorger auf, sich bei der Beichte zu vergegenwärtigen: „Es ist Christus, der aufnimmt, es ist Christus, der hört, es ist Christus, der vergibt, es ist Christus, der den Frieden schenkt.“ Gute Beichtväter müssten Worte und Gesten richtig zu deuten wissen, ergänzte Franziskus in freier Rede. Manchmal bereuten Sünder, aber sie hätten Angst oder Probleme, über ihre Sünden zu sprechen. Wenn die Priester das merkten, sollten sie nicht nachforschen, sondern fortfahren, so Franziskus.

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