Worauf beruht der Streit um Ansgar Wucherpfennig?

Die Ablehnung des Jesuiten Ansgar Wucherpfennig als Rektor der Hochschule Sankt Georgen sorgt für Furore. Dabei sind in der Angelegenheit noch viele Fragen offen.

Ansgar Wucherpfennig
Ansgar Wucherpfennig, Rektor der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen. Foto: Archiv

Warum soll Ansgar Wucherpfennig die Jesuiten-Hochschule Sankt Georgen nicht mehr leiten? Das ist nur eine von vielen Fragen rund um die Causa des Frankfurter Jesuitenpaters.

Im Februar war er für eine dritte Amtszeit als Rektor der Hochschule gewählt worden. Bislang verweigert der Vatikan dieser Personalie jedoch das „Nihil obstat“. Dies liege an einer Aussage Wucherpfennigs zur Homosexualität in einem in die Jahre gekommenen Interview, heißt es offiziell.

Es ist kaum vorstellbar, dass der Vatikan in nur fünf Sätzen in einer Zeitung den Grund für eine Ablehnung Wucherpfennigs gesehen hat. Und auch andere in den Medien kolportierte Begründungen für die Verhinderung des Jesuiten wirken wenig überzeugend.

Wucherpfennig wirkt als Homosexuellenseelsorger

Blickt man auf das Wirken Wucherpfennigs etwa als Homosexuellenseelsorger, lassen sich allerdings durchaus Aussagen und Vorgänge finden, die zu einer genaueren Betrachtung Anlass bieten. Und auch gewisse Reaktionen auf die Meldung der Verweigerung des Rektorenamts für Wucherpfennig zeigen: Es geht um viel mehr.

Welche Fragen die Causa Wucherpfennig stellt, lesen Sie im Leitartikel der aktuellen Ausgabe der Tagespost. Kostenlos erhalten Sie die Zeitung hier.