Papst Franziskus wird von argentinischen Bischöfen unterstützt

Die Bischofskonferenz aus dem Heimatland des Papstes bezeichnet die Vorwürfe gegen Franziskus als „skrupellose Angriffe“. Auch die Bischöfe Spaniens und Argentiniens stellen sich auf die Seite des Papstes.

Argentinische Bischöfe stützen Papst Franziskus
Ähnlich wie die argentinischen Bischöfe steht auch die Spanische Bischofskonferenz in der Viganò-Affäre auf Seiten des Papstes. Foto: Evandro Inetti (ZUMA Wire)

Angesichts der Vorwürfe des italienischen Erzbischofs Carlo Viganò haben die argentinischen Bischöfe ihre Unterstützung für Papst Franziskus zum Ausdruck gebracht. Die Bischofskonferenz des Heimatlandes von Franziskus (CEA) veröffentlichte dazu eine Stellungnahme, in der sie die „skrupellosen Angriffe“ gegen den Pontifex kritisierte.

Argentiniens Bischöfe teilen "Schmerzen und Hoffnungen" des Papstes

„Wir teilen Ihre Schmerzen und Hoffnungen“, heißt es in dem Brief, den die Bischöfe eigenen Angaben zufolge verfassten, um „brüderliche und schwesterliche“ Nähe zum Papst auszudrücken. Unterzeichnet wurde er von Oscar Vicente Ojea, Bischof von San Isidro und Vorsitzender der Argentinischen Bischofskonferenz, und Carlos Humberto Malfa, Bischof von Chascomus und Generalsekretär der Bischöfe.

Mit der Fürsprache der Schutzheiligen Lateinamerikas, Santa Rosa de Lima, und vereint in vertrauensvollem Gebet bitte man den Heiligen Geist darum, den Papst mit Weisheit und Stärke zu erfüllen, „sodass er uns als Nachfolger auf dem Thron Petri im Glauben der Kirche weiter bestärken wird“.

Spanische Bischöfe: "Heiliger Vater, Sie sind nicht alleine"

Papst Franziskus und weitere hochrangige Vatikan-Diplomaten werden von Viganò, dem emeritierten Apostolischen Nuntius in den USA beschuldigt, bereits seit 2013 von den Missbrauchsvorwürfen gegen den ehemaligen US-Kardinal Theodore McCarrick gewusst zu haben.

Ähnlich wie die argentinischen Bischöfe hatte sich zuvor bereits die Spanische Bischofskonferenz geäußert. „Heiliger Vater, Sie sind nicht alleine“, lautete es in einem an den Papst adressierten Brief.  Man bitte den Herrn, ihn in seinen täglichen Gefechten zu unterstützen, so der Vorsitzende der spanischen Bischöfe, Kardinal Ricardo Blazquez.

Mit Bescheidenheit um Vergebung der Sünden von Gläubigen bitten

Zur Verkündigung des Evangeliums gehöre ebenso, mit Mut zu verurteilen, was Gott missbillige. Es sei wichtig, so Blazquez, mit Bescheidenheit um Vergebung der Sünden von Kirchenmitgliedern zu bitten, egal ob es um Geistliche oder Laien handele.

Auch die Bischöfe Perus hatten die „mutige und entschlossene“ Art und Weise gelobt, auf die Papst Franziskus das Boot Christi durch die Versuche navigiere, die Kirche zu destabilisieren.

DT/mlu

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