Kreuzweg am Kolosseum

Papst Franziskus hat die Feierlichkeiten zum Karfreitag unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen begonnen. Bei der Messe im Petersdom in Rom legte sich der 81 Jahre alte Pontifex zu Beginn auf einen Teppich und erinnerte an das Leiden und Sterben Jesu. Am späten Abend leitete Franziskus die Kreuzwegsprozession am Kolosseum.

Karfreitag im Vatikan
30.03.2018, Italien, Rom: Menschen warten vor dem Kolosseum auf die Ankunft von Papst Franziskus. Foto: Gregorio Borgia/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Foto: Gregorio Borgia (AP)

Am Karfreitag fand um 21 Uhr der Kreuzweg am Kolosseum statt. Papst Franziskus hat damit eine Tradition fortgesetzt, die Paul VI. 1964 begründete und die Johannes Paul II. sowie Benedikt XVI. in ihren Pontifikaten weiterführten.

Die Texte der Meditationen zu den vierzehn Stationen des diesjährigen Kreuzweges wurden von fünfzehn Jugendlichen im Alter von 16 bis 27 Jahren verfasst. Mit der für ihr Alter typischen Begeisterung nahmen sie diese Herausforderung an, vor die sie der Papst in diesem generell der jüngeren Generation gewidmeten Jahr 2018 gestellt hatte.

Sie taten dies mit einer präzisen Arbeitsmethode. Sie versammelten sich um einen Tisch und lasen die Texte der Passion Christi nach den vier Evangelien. Sie führten sich die Szenen der Via Crucis vor Augen und „sahen“ sie. Nach der Lektüre und einer gewissen Zeit des Nachdenkens brachten die Jugendlichen dann zum Ausdruck, welches Detail der Szene sie jeweils besonders berührt hatte. So ergab sich die Zuteilung der einzelnen Kreuzwegstationen auf recht einfache und natürliche Weise.

Die Texte der Meditationen finden Sie auf der Vatikan-Website.

DT / Josef Bordat

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