Frankfurt am Main

Frauengebetsaktion #ueberzeugtkatholisch startet

Die bundesweite Fraueninitiative #ueberzeugtkatholisch ruft katholische Frauen vom 13. bis 21.Mai zum Gebet auf.

Katholische Fraueninitiative #ueberzeugtkatholisch
Initiative #ueberzeugtkatholisch für Maria als Mutter der Kirche. Foto: Bernd Von Jutrczenka (dpa)

Eine neue bundesweite katholische Fraueninitiative ruft ab heute zu einer einwöchigen Frauengebetsaktion unter #ueberzeugtkatholisch auf. Unter dem Titel „Maria. Mutter der Kirche“ will sie in dieser erstmaligen Aktionswoche vom 13. bis zum 21.Mai katholische Frauen aller Altersgruppen ansprechen und zum Mitmachen ermuntern.

Gebetsaktion als Alternative zu "Maria 2.0"

Fast zeitgleich wurde am Wochenende eine andere kirchennahe Fraueninitiative „Maria 2.0“ bundesweit mit großer Medienresonanz gestartet, die bereits vom 11. Mai an Frauen zum „Kirchenstreik“ aufruft und für eine Online-Protestpetition wirbt. Die Frauengebetsaktion #überzeugtkatholisch will im Unterschied dazu Frauen ermuntern, ihre persönliche Beziehung zu Maria, als Mutter Jesu, auszudrücken und sie in dieser Woche noch bewußter und gemeinsam mit anderen Frauen zu feiern.

Frauengebetsaktion #ueberzeugtkatholisch im Netz

Unter der Domain Frauengebetsaktion.wordpress.com, mit Hashtags auf Facebook, Instagram und Twitter macht sie Vorschläge, wie man sich der Gebetsaktion online und offline anschließen kann. Sie bittet um Postings und macht Vorschläge zu Gebetstreffen, Aktionen, Mariengebeten und Wallfahrten.

Frauengebetsaktion 2019
Fraueninitiative #ueberzeugtkatholisch für Maria als Mutter der Kirche. Foto: Frauengebetsaktion 2019

Hintergrund: Die Initiative #ueberzeugtkatholisch

Die Initiative der Frauengebetsaktion wurde von einem Frauennetzwerk im Rhein-Main-Gebiet angestoßen. Eine der Mitinitiatorinnen, Ingrid Malzahn sagt dazu: „Ich bin der Überzeugung, dass die Initiative Maria 2.0 keinesfalls die Mehrheit gläubiger katholischer Frauen vertritt und nicht nur auf mich, sondern auch auf viele andere Katholikinnen eher abschreckend und sensationsheischend wirkt. Wir wollen dagegen unsererseits die wirklich brennenden Anliegen unserer Kirche im gemeinsamen Gebet aufgreifen und zeigen wir, daß wir gerne und überzeugt katholisch sind.“

DT (jobo)

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