München

Einsatz für die reine und gläubige Erziehung von Kindern

Ein oft verkannte Apostolat: Das Mitteilungsblatt des Freundeskreises Maria Goretti bot 40 Jahre lang Widerstand gegen die verschlafene kirchliche Medienlandschaft.

Maria Goretti: Wider die verschlafene katholische Medienlandschaft
Der Freundeskreis versuchte, Parlamentarier sowie Mitarbeiter von Schulen, Ordinariaten und Kultusministerien zu sensibilisieren und vor den Risiken einer sexualisierten Pädagogik zu warnen. Foto: Daniel Bockwoldt (dpa)

Ein Beispiel für Widerstandsgeist gegen die Verschlafenheit bot gut 40 Jahre lang das Mitteilungsblatt des Freundeskreises Maria Goretti. In einem winzigen Redaktionsraum unter dem Dach eines bayerischen Klosters kämpfte eine unermüdliche Redakteurin an einer Front, an der sich viele nicht die Finger schmutzig machen wollten.

Ein in seiner Art einzigartiges Schriftenapostolat

Hilde Bayerls Engagement für die reine und gläubige Erziehung von Kindern und Jugendlichen hat durchaus einiges Unverständnis geerntet, aber als geistliche Mutter vieler verunsicherter Menschen auch bemerkenswerte Früchte: Die Mitteilungen des Freundeskreises waren schon vor dem Fall der Berliner Mauer weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt und stärkten unzählige Eltern und Geistliche in Erziehungsfragen. Dankesbriefe aus der ganzen Welt bestätigten ein in seiner Art einzigartiges Schriftenapostolat.

Das ausschließlich von Spenden finanzierte Heft lotste Eltern durch die klippenreiche Schulzeit ihrer Sprößlinge und bot kindgerechtes Material für die Erziehung an. Der Freundeskreis Maria Goretti leistete Lobbyarbeit für Eltern, Kinder und Jugendliche, als unbedarfte und mitunter auch verantwortungslose Reformer sich der Lehrpläne an den Schulen annahmen.

Warnung vor den Risiken einer sexualisierten Pädagogik

Der Freundeskreis versuchte, Parlamentarier sowie Mitarbeiter von Schulen, Ordinariaten und Kultusministerien zu sensibilisieren und vor den Risiken einer sexualisierten Pädagogik zu warnen. Nicht wenige wollten die Weckrufe nicht hören. Andere waren hellhöriger und erkannten, dass Maximen wie Keuschheit und Reinheit nicht veralten, sondern Kinder vor Katastrophen bewahren.

Warum schon allein das Lebenszeugnis der heiligen Maria Goretti stellt in der heutigen Zeit eine Hürde darstellt, über die auch Getaufte nicht ohne weiteres springen, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der „Tagespost“ vom 29. Mai 2019. Kostenlos erhalten Sie diese Ausgabe hier.

DT