Nicht Funktionär oder Selbstdarsteller, sondern knieender Reformer

Johannes von Avila und die Erneuerung des Priesterstandes – Warum der neue Kirchenlehrer ein Prototyp der Neuevangelisierung ist. Von Johannes Stöhr
Johannes von Gott
Foto: KNA | Das bei Johannes von Avila immer wiederkehrende Thema ist die Botschaft von der Liebe Gottes. Auf die Frage, was man tun müsse, um eine gute Predigt zu halten, antwortete der gefragte Prediger: „Man muss Gott ...
Johannes von Gott
Foto: KNA | Das bei Johannes von Avila immer wiederkehrende Thema ist die Botschaft von der Liebe Gottes. Auf die Frage, was man tun müsse, um eine gute Predigt zu halten, antwortete der gefragte Prediger: „Man muss Gott ...

Nach der durch den Einbruch der protestantischen Reformation bedingten Krise der Christenheit kam die entscheidende Wende durch das Konzil von Trient. Dass es fruchtbar wurde, ist nicht Funktionären, Experten oder Dialogisierern zu verdanken, sondern den Heiligen, die sich vorbehaltlos mit ihrer ganzen Existenz für die Ehre Gottes und den Dienst der Kirche verausgabt haben. Johannes von Avila (1499–1569) „war eine Beru-fung zur Reform, die die Kirche in einer Zeit tiefer Krisis gebraucht hat“, so erklärte die spanische Bischofskonferenz feierlich.

Am 20. August 2011 verkündete Papst Benedikt XVI. am Schluss des Gottesdienstes beim 26. internationalen Weltjugendtag offiziell vor 1 500 in der Kirche und 3 000 auf dem Kirchplatz der Madrider Almudena-Kathedrale versammelten Seminaristen aus der ganzen Welt und zusammen mit vielen Priestern und praktisch allen spanischen Bischöfen die bevorstehende und in der römischen Peterskirche vorgesehene Proklamation des heiligen Johannes von Avila – des Patrons des spanischen Klerus und einer der Patrone des Weltjugendtages – zum neuen Kirchenlehrer. Damit ist sein hervorragendes Charisma bei der Verkündigung der Glaubenslehre und seine Bedeutung auch für die ganze Kirche unserer Zeit anerkannt. Der Papst ist mit den spanischen Bischöfen fest davon überzeugt, dass auch am Beginn des zweiten Jahrtausends, in dem die Kirche nicht zuletzt in Europa eine neue Evangelisierung braucht, Lehre und lebendiges Beispiel des heiligen Johannes von Avila uns den rechten Weg zeigen und den Eifer neu entzünden können.

Zeitanalyse und Pläne zur Neuevangelisierung

Die Kirchengeschichte zeigt mehrfach sehr deutlich: Nicht diejenigen Zeiten waren besonders fruchtbare Perioden des kirchlichen Lebens, wo man versucht hat – etwa mit pragmatischen Konkordanzformeln oder gar mit hegelianischer Dialektik – widersprüchliche Gegensätze irgendwie zusammen zu bringen, sondern das Gegenteil trifft zu: Eine wahre Erneuerung der Kirche war stets Folge und Frucht von lehrmäßigen Klarstellungen, Besserung der Disziplin und geistlicher Vertiefung – auch wenn dies dann oft auch bedeutete, dass einige schon abgestorbene Glieder sich endgültig abtrennten.

Kennzeichnend für den neuen Kirchenlehrer Johannes von Avila ist, dass er bei seinen Reformbemühungen nicht in erster Linie versuchte, neue Rechtsvorschriften zu propagieren und durchzusetzen: Das sei unzureichend, – man müsse die Voraussetzungen schaffen, dass die Anordnungen auch innerlich bejaht und durchgeführt werden. Sonst werden sie sowohl von den aktiv und passiv Beteiligten nur als Belastung empfunden, der man dann auf alle mögliche Weise zu entgehen versucht und bleiben erfahrungsgemäß meist wirkungslos. Die Formung zum Tugendleben und die Liebe zur Ordnung der Wahrheit haben den Vorrang.

Johannes von Avila war Freund und Berater von Heiligen seiner Zeit, mit denen er auch Briefe austauschte: Francisco de Borja, Johannes vom Kreuz, Juan de Ribera, Pedro de Alcántara, Teresa de Jesús, Ignatius von Loyola (der ihn gern zum Jesuiten gemacht hätte), Johannes von Gott (der sich nach einem abenteuerlichen Leben auf seine Predigt hin am 10. Januar 1537 bekehrte). Mehrere aufsehenerregende Konversionen gehen auf seinen Einfluss zurück.

Seine Denkschriften und Gutachten für das Konzil von Trient (Memoriales al concilio de Trento; 1551 und 1561), veranlasst von dem außerordentlich einflussreichen Konzilsteilnehmer Erzbischof Pedro Guerrero für die zweite und die dritte Sitzungsperiode) und Provinzialsynoden (Advertencias para el sinodo de Toledo; 1565 verfasst, für den Bischof von Córdoba, den Präsident der Synode) waren von großem Einfluss auf die Beschlüsse bei diesen Kirchenversammlungen, an denen er selbst wegen seines schlechten Gesundheitszustandes nicht teilnehmen konnte. Aufgrund seiner Erfahrungen um die Dekadenz des Berufsbildes vieler Priester formulierte er detaillierte Anregungen. Seine besonderen Anliegen waren dabei die Errichtung von Priesterseminaren, die Erneuerung des Priesterstandes und die Katechese. Papst Paul VI. bestätigte dies eigens in der Kanonisationsbulle.

Die Reformgutachten des Heiligen erweisen seine nüchtern-realistische Beurteilung der damaligen kirchlichen Zustände und seine reiche seelsorgliche Erfahrung. Andalusien war damals als letzte von den Mauren zurückeroberte spanische Provinz weithin religiös unterentwickelt; Minderheiten waren auch noch mohammedanisch, die meisten Christen, zumal auch jüdische Konvertiten, lebten sehr oberflächlich. Der Heilige begnügte sich nicht mit allgemeinen Klagen und erbaulichen Beschwörungen des guten Willens. Er schilderte die Einzelheiten der Missstände und resümierte: „Wir sind so tief gefallen, dass wir weltlicher geworden sind als die Welt selber. ...wir geben das Beispiel der Liebe zur Welt, nicht ein Beispiel der Geringschätzung ihrer Eitelkeiten, gerade so, als ob Christus nicht zur Welt gekommen wäre, um uns zu lehren, wie wir auf ihr leben sollen.“ Die Schuld an den desolaten Zuständen fand Johannes von Avila vor allem bei der mangelnden Pflichterfüllung des Klerus, insbesondere der Bischöfe, und auch bei dem schlechten Beispiel weltlicher Herren.

Priesterliche Spiritualität in der Kirche bedeute Dienst und Liebe: Die Bischöfe, Priester und Prediger sind die Wächter des Weinberges. Doch wegen Lauheit und mangelndem Eifer vieler Verkünder des Gotteswortes erscheint das Antlitz der Kirche entstellt; wegen der Nachlässigkeit der Vorsteher ist der Weinberg [die Kirche] oft verwildert und verheert, so dass unmittelbar eine Strafe Gottes droht. „Ich glaube, dass bei den meisten Seelen, die verloren gehen, die Bischöfe der Kirche und die weltlichen Herren die Schuld tragen“. „Wenn wir uns auf einem Schiff befinden und sehen würden, dass die Steuerleute, die Offiziere und die Sachverständigen auf Wache stehen, dann mag man ruhig schlafen. Wenn sie jedoch schlafen, wäre es dann nicht unverantwortlich, bei einem derart schweren Sturm wie der derzeitigen Häresie, sich schlafen zu legen? Ihr seht die Gefahr und ihr seht auch, dass die Hirten schlafen; seid deshalb wachsam, damit der Herr, wenn er kommt, euch bereitfindet!“ „Sie sind die Steuerleute des Schiffes des heiligen Petrus; wenn sie schlafen, wohin soll es geraten, wenn nicht in 1 000 Klippen und Gefahren? Sie sind die Führer, um den Wege zu zeigen; wenn sie selber ihn nicht kennen und auf sehr krummen Wegen gehen, wohin werden dann die gehen, die ihnen folgen? In dem von Karl V. berufenen und approbierten Provinzialkonzil von Köln (1536) heißt es zwar, dass sechs Dinge notwendig seien – ich für meinen Teil halte in Wirklichkeit nur eine Sache für notwendig, die unter den sechs genannten nicht enthalten ist und als Heilmittel für alles absolut genügt, nämlich dass das Bischofsamt reformiert wird; denn wenn sie so verehren und leben würden, wie es für ihr Amt notwendig ist, dann würde alles Übrige zum besten Erfolg geführt!“ Die Reform müsse also bei den Bischöfen anfangen. Im Einzelnen nennt er wichtige Gesichtspunkte für die Amtsführung des Bischofs. Unter den Pflichten des Bischofs sei die erste und wichtigste „die Sorge um die Verehrung des heiligsten Sakramentes des Leibes und Blutes Christi“.

In einem Brief an den neugewählten Bischof Pedro Guerrero von Granada entfaltet er einen ganzen Lebensplan für den Bi-schof in der Nachfolge Christi: Von seinem persönlichen Gebetsleben hänge der Wert seiner Predigt ab, sein Dienstamt solle ohne jede Begünstigungen ausgeübt werden, mit Sorge für die kirchliche Disziplin, mit persönlichem Zeugnis der Armut und Aufmerksamkeit für die Armen und Ausbildung der Prediger. Damit sind schon manche Äußerungen des letzten Konzils vorweggenommen.

In einer Zeit, in der es auch manche krankhaft-exaltierte Formen der Religiosität gab, findet sich bei ihm keinerlei Spur von übertriebener Sentimentalität oder weltfremder Abgehobenheit – es sind übrigens auch vier praktische Erfindungen von ihm patentiert worden. Er war kein Freund von Personen, die leicht an Privatoffenbarungen glaubten. Eine angeblich visionäre Nonne in Córdoba, Magdalena vom Kreuz, die sogar beim kaiserlichen Hof großes Ansehen genoss, hat er immer deutlich gemieden; der heiligen Theresa nannte er eindeutige und nüchterne Kriterien für ein angemessenes Urteil. Außerordentliche mystische Gnaden wie Visionen und Prophezei-ungen seien nicht das Ergebnis besonderer Verdienste, machten nicht heiliger, gehörten auch keineswegs immer zu den größten Heiligen. Noch im letzten Brief seines Lebens warnte er vor der Gefahr des Illuminismus. In Bezug auf geistliche Tröstungen hatte er ein ausgeglichenes Urteil zwischen einer ungeordneten Abhängigkeit und einer zu rigoristischen Ablehnung. Sehr ausführlich erläutert er die Unterscheidungsregeln und warnt vor den Gefahren des versteckten Hochmuts und selbstherrlichen Urteils. Eindringlich verweist er auf die Bedeutung der geistlichen Leitung.

Gebetsleben, Lehre und apostolisches Wirken

Von Beginn seines Priesterlebens an hatte Johannes von Avila ungewöhnliche Erfolge als Prediger und Seelsorger, in der persönlichen Beratung und Leitung von Menschen aller Stände, Altersstufen, Temperamente und Lebenssituationen. Jede Predigt bereitete er mehrere Stunden lang im Gebet vor. „Seelen gewinnt man knieend!“ Manchmal verbrachte er zur Vorbereitung die ganze Nacht vor dem Allerheiligsten. Sein immer wiederkehrendes Thema war die Botschaft von der Liebe Gottes. So antwortete er auf die Frage, was man tun müsse, um eine gute Predigt zu halten: „Man muss Gott sehr lieben!“ Sein großes Anliegen beschreibt er in einem Brief an die heilige Therese von Avila (2. April. 1568): „Dem Herrn Seelen zu gewinnen, in denen er ruhen kann, nachdem er für sie so viel Mühsal auf sich genommen hat.“ Niemals wirkte er wie ein bloßer Funktionär, der Meinungen zur Kenntnis gibt, sondern setzte in Predigten, mündlichen Gesprächen und Schriften immer seine ganze Persönlichkeit ein, zur Ehre Gottes. „Gott hat kein Anliegen, dass ihm wichtiger wäre als die Sorge um die Seelen; für sie hatte er alles erschaffen und ist selber Mensch geworden, um in dem Fleische, das er angenommen hat, mit den Menschen Gemeinschaft einzugehen. Eine große Würde ist es, ein Amt innezuhaben, das Gott selber ausgeübt hat, Stellvertreter eines solchen Predigers zu sein; ihn muss man im Leben und im Wort nachahmen. Es geht über die menschliche Kraft, ein guter Diener Gottes bei der Bekehrung der Seelen zu sein“. In der Seelsorge fand er beispielhaft auch die größte Erfüllung seines persönlichen Lebens: „Ich bin überzeugt, dass es in diesem Leben kein Glück gibt, das vergleichbar wäre mit demjenigen, Seelen zu gewinnen, zu sehen, wie sie zu ihrem Herrn, dem sie ja gehören, zurückkehren.“

Sein in der Volkssprache verfasstes Hauptwerk Audi filia weist auch den Laien und einfachen Christen den Weg zu hoher Vollkommenheit. Damals von manchen als Neuheit betrachtet, aber später auch vom heiligen Franz von Sales in seiner Philothea und heute vom heiligen Josef Maria Escrivá als wertvolles Traditionsgut sehr betont: Die allgemeine Berufung zur Heiligkeit. Beim Priester erfährt sie eine eigene Ausprägung.

In der Verkündigung sah er seine Hauptaufgabe. Er verstand sich dabei nur als „Feldmesser“, wie auch die Inschrift auf seinem Grab zum Ausdruck bringt: „mesor eram“. Seine Predigten – erhalten sind ca. 98 – passten sich den liturgischen Jahreszeiten an und behandeln vorwiegend die Eucharistie (26), den Heiligen Geist, das Leiden Christi, die Muttergottes (13) und die Heiligen (10 Predigten). Ihre Grundlagen waren persönliches Gebet, Liebe zur Eucharistie, Opfer, Studium und Beispiel. Er brauchte keine falschen Rücksichten zu nehmen; er hatte ja verschiedentlich auf bischöfliche Würden (Segovia und Granada) und auf das von Papst Paul II. angebotene Kardinalat verzichtet, nahm keine Geschenke, Stipendien oder Entgelt für seine Predigten an und hielt sich nicht in den Häusern der Reichen oder in den bischöflichen Palästen auf. Nüchterne Selbsterkenntnis bewahrte ihn vor übertriebener Kritik bei seinen Ansprachen. Sie waren immer begleitet von langen Stunden im Beichtstuhl und der Kinderkatechese. Besonders beeindruckt zeigte er sich von den Paulusbriefen und den Werken des heiligen Augustinus. In Bezug auf sein persönliches Innenleben wahrte er zeitlebens strenge Diskretion. Dies empfiehlt er auch in einem seiner Briefe: „Was in Ihrem Herzen mit Gott vor sich geht, darüber sollen Sie sehr sorgfältig schweigen.“ Die Nacht vom Donnerstag zum Freitag verbrachte er gewöhnlich großenteils wachend in der Meditation des Leidens Christi.

Entsprechend der Lehre von Johannes Chrysostomos und Gregor dem Großen unterstreicht er die unbedingte Notwendigkeit des priesterlichen Gebetes, dessen Fehlen viele Übel zur Folge habe und bezeichnet die Kunst der Seelenführung als die Kunst der Künste: „ars artium regimen animarum“, – wobei die Bischöfe besondere Rechenschaft über jedes ihrer Schafe ablegen müssen. Nicht nur an Bischöfe, sondern auch an Priester und Priesteramtskandidaten schrieb er in diesem Sinne viele persönliche Briefe. Von der Nähe des Priesters zum opfernden Christus, der apostolischen Überlieferung und dem Zeugnis der Väter leitet er die Bedeutung der priesterli-chen Jungfräulichkeit ab, erinnert an das Beispiel der Heiligen und ist ganz davon entfernt, etwa wegen des Priestermangels auf den Zölibat des Weltklerus zu verzichten. Maria, die jungfräuliche Gottesmutter, betrachte die Priester als Teil ihres eigenen Herzens. Deshalb sei eine vertrauensvollen Marienverehrung des Priesters so wichtig.

Vor dem Konzil von Trient gab es noch keine allgemein gültige Regelung oder verbindliche Studienordnung für die Priesterausbildung, sondern nur recht unbestimmte Regeln: Gebrauch des Missale und des Breviers, Lateinkenntnisse, Riten für die Sakramentenspendung und einige grundlegende Kenntnisse der Glaubenslehre und Moral für Predigt und Katechese; auch die geistliche Vorbereitung war vor dem Konzil vielfach sehr ungenügend. Der Heilige hat viele konkrete Regeln für die Errichtung und Ordnung von Priesterseminaren, für die Auswahl und geistliche Formung der Kandidaten und die Konzentrierung auf die wichtigsten Studieninhalte gegeben.

Als seine Krankheit sich verschlimmerte, opferte er alles auf und betete: Herr, mache es mit mir wie ein Schmied; halte mich mit einer Hand und mit der andern lass mich den Hammer spüren!

Verschiedene Aspekte der Theologie des Heiligen hat man in den letzten Jahrzehnten schon häufiger untersucht (allerdings fast ausschließlich im Bereich der spanischen Theologie), so etwa seine Lehre über die Reform der Kirche, über das Priestertum (14 Ansprachen an Priester) und die Priesterausbildung, die ihm mit zunehmendem Alter ein immer wichtigeres Anliegen wurde, über die Eucharistie, das Gebetsleben, die Trinität, Christologie, Ekklesiologie, Gnadenlehre und nicht zuletzt seine Mariologie und herzliche Liebe zur Gottesmutter, die sich in großartigen Festpredigten (13 erhaltene Ansprachen) gezeigt hat.

Der Heilige hat die Anwendung der möglichen Heilmittel für die Krise sehr genau geprüft. So seien zum Beispiel angebliche finanzielle Schwierigkeiten bei der Errichtung von Seminaren zur Priesterausbildung bei gutem Willen und mit einiger Energie durchaus zu überwinden. Auch für einfache Laien, für Ordensleute und nicht zuletzt auch für Vertreter der Regierung erarbeitete er ein sehr gründliches und detailliertes Programm der Reform.

Die theozentrische und christozentrische Grundhaltung des Heiligen und der Verzicht auf oberflächliche Pragmatik, auf unbedingtes Ankommenwollen und der Mangel jeder Spur von Selbstdarstellung haben sich als apostolisch äußerst fruchtbar erwiesen. Seine nüchtern-realistische und theologisch tief fundierte Spiritualität kennzeichnet einen Höhepunkt der kirch-lichen Erneuerung in Spanien im 16. Jahrhundert. Er hat eine nicht institutionalisierte und nicht auf eine einzelne Ordensgemeinschaft oder ein bestimmtes Land beschränkte, aber äußerst wirksame geistliche Bewegung begründet, die heute durch seine Proklamierung als Kirchenlehrer allgemeine Aktualität in der Kirche gewinnt, so dass er – wie die spanische Bischofskonferenz vor kurzem festgestellt hat – als wahrer „Maestro de evangelizadores“, als Lehrmeister und Prototyp für die Neuevangelisierung gelten muss.

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