Missbrauch: Was die Synode bewirkt

Den Missbrauchsskandalen wird im Rahmen der Jugendsynode eine besondere Bedeutung beigemessen.
Bischofssynode in Rom
Foto: Ettore Ferrari (ANSA) | Spadaro, Kräutler, Baldisseri: Dies sind nur einige Namen von Protagonisten, die die Amazonas-Synode prägen werden. Die Tagespost wirft einen vertieften Blick auf sie.

Glaubt man den deutschen Teilnehmern an der Jugendsynode in Rom, dann wehen durch die Bischofsversammlung Winde der Wandels. So meinte Pater Clemens Blattert SJ, Leiter der Zukunftswerkstatt der Jesuiten in Frankfurt und einer der Experten (periti) der Synode, vor Journalisten in Rom, Papst Franziskus habe keine Angst. Er wolle Veränderung. Es sei in der Synodenaula die Lust zu verspüren, Neues auszuprobieren.

Bischofssynoden sind in ihrer Bedeutung für die Führung der Weltkirche wichtiger geworden

Doch was soll sich ändern? In der Kirche, in ihrem Verhältnis zu den nachwachsenden Generationen, vielleicht bei den Jugendlichen selbst? Auf der Synode, so der Münsteraner Bischof Felix Genn als Delegierter der Deutschen Bischofskonferenz, erlebe sich die Kirche als Lerngemeinschaft. Doch was soll sie lernen?

Dazu dringt nicht viel aus der Aula und auch den Sprachgruppen des Bischofstreffens, das bereits ein Drittel auf dem Weg zum Synodenschluss am 28. Oktober zurückgelegt hat. Dabei sind die römischen Bischofssynoden in ihrer Bedeutung für die Führung der katholischen Weltkirche wichtiger geworden. Waren die Synoden früher eine Versammlung mit dem Ziel, den Papst bei der Kirchenleitung zu beraten, so hat die kurz vor der Jugendsynode von Franziskus erlassene Apostolische Konstitution „Episcopalis Communio – Zur Synode der Bischöfe“ vom 15. September eine entscheidende Neuheit gebracht.

Wie die Jugendsynode die Debatte über sexuellen Missbrauch prägen kann, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der „Tagespost“ vom 11. Oktober. Kostenlos erhalten Sie diese Ausgabe hier.

DT

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