Missbrauch bleibt Thema der Bischöfe

Bonn/Lingen (DT/KNA) Die Missbrauchskrise bleibt zentrales Diskussionsthema der Deutschen Bischofskonferenz (DBK). Deren Aufarbeitung steht nach dem Anti-Missbrauchsgipfel im Vatikan im Mittelpunkt der Frühjahrsvollversammlung der deutschen Bischöfe vom 11. bis 14. März im niedersächsischen Lingen. Bei einem Studientag unter der Überschrift „Die Frage nach der Zäsur“ geht es um aktuelle übergreifende Fragen, die auch Streitthemen wie den Umgang mit Macht, den Zölibat oder die katholische Sexualmoral betreffen. Der DBK-Beauftragte für Missbrauchsfragen, Bischof Stephan Ackermann, will über den aktuellen Stand der Aufarbeitung informieren.

Zudem wollen sich die Bischöfe zum Thema Frauen in kirchlichen Leitungspositionen äußern. Dazu werden sie sich unter anderem mit einer im vergangenen Jahr in deutschen Ordinariaten durchgeführten Studie befassen. Als Gast wird nach DBK-Angaben der salvadorianische Kardinal Gregorio Rosa Chavez an der Vollversammlung teilnehmen. El Salvador steht im Mittelpunkt der diesjährigen Fastenaktion der katholischen Kirche in Deutschland.

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25.02.2021, 09  Uhr
Manfred Lütz
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