Marienhaus in der Türkei schwer beschädigt

Istanbul (DT/KNA) Das Marienhaus, eine der meistbesuchten christlichen Pilgerstätten in der Türkei, ist bei einem Frühjahrssturm schwer beschädigt worden. Durch den Sturm mit Böen bis zu 70 Stundenkilometern seien rund ein Dutzend Bäume umgestürzt und hätten eine Metallüberdachung der Pilgerstätte bei Selcuk an der Ägäisküste zerstört, meldete der Nachrichtensender CNN-Türk am Donnerstag. Auch ein Brunnen sei in Mitleidenschaft gezogen worden. Das Haus Mariens, in dem die Mutter Gottes der Legende nach ihren Lebensabend verbracht haben soll, war im Jahr 2006 auch Station des Türkeibesuchs von Papst Benedikt XVI. Im selben Jahr war die Anlage auf dem sogenannten Nachtigallenberg nahe der antiken Stadt Ephesus bei einem Waldbrand von den Flammen verschont geblieben.

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