Männerkongregation feiert Jubiläum

München (DT/KNA) Die Marianische Männerkongregation hat am Samstag in München ihr 450-jähriges Bestehen gefeiert. An dem Fest nahmen gut 2 000 Mitglieder der katholischen Laiengemeinschaft aus Deutschland, Österreich und Südtirol teil, darunter auch Herzog Franz von Bayern. Die heute weltweit verbreitete Kongregation wurde von einem flämischen Jesuiten 1563 in Rom gegründet. Ihre Mitglieder fühlen sich der Mutter Jesu besonders verbunden und richten ihr Glaubensleben an Maria aus. In Bayern gibt es zwischen Aschaffenburg und Passau 15 Einzelkongregationen mit insgesamt 42 000 Mitgliedern. Der Münchner Kardinal Reinhard Marx plädierte beim Festgottesdienst in der Münchner Jesuitenkirche Sankt Michael für eine streitbare Kirche. Damit sei nicht eine zerstrittene Kirche gemeint, sondern eine, die sich engagiere für das Heil der Welt, besonders für die Armen, Kranken und Schwachen. Nach dem Vorbild Marias gelte es, „der Welt Jesus zu schenken“. Der Kardinal rief die Mitglieder der Marianischen Männerkongregation auf, mit immer neuem Mut in ihrer Arbeitswelt und Familie Zeugnis für ihren Glauben abzugeben. Dies sollten sie aber nicht mit rückwärtsgewandtem Blick tun. Gerade in Umbruchzeiten „dürfen wir nicht aufgeben, nicht resignieren, nicht jammern, sondern müssen versuchen zu verstehen, was die Stunde uns sagt“, so der Kardinal. Wie es auch in der Eucharistie geschehe, müssten sich die Katholiken gemeinsam auf den Weg der „Verwandlung und Erneuerung“ begeben.

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