Kardinal Meisner begrüßt Ernennung von Woelki

Köln (DT/KNA) Die Ernennung des Berliner Kardinals Rainer Maria Woelki zum neuen Kölner Erzbischof hat Amtsvorgänger Kardinal Joachim Meisner begrüßt. „Von den Möglichkeiten, die sich aufgetan haben, finde ich, das ist eine der besten“, sagte der Alterzbischof am Freitag dem Kölner domradio. Zugleich bekundete Meisner Freude darüber, dass die Berufung „so schnell gegangen ist“. Dem Kardinal werde der Wechsel von Berlin nach Köln leichter fallen als ihm selbst vor 25 Jahren, sagte Meisner. Denn Woelki „kommt wieder zurück in sein Zuhause“. Zudem habe es vor einem Vierteljahrhundert noch die Mauer in Berlin gegeben. Nach den Worten von Meisner hat Woelki in den drei Jahren als Erzbischof in Berlin für seine Aufgaben in Köln wertvolle Erfahrungen sammeln können. „Berlin war für ihn eine Exkursion in die Diaspora-Seelsorge, in das politische Zentrum unseres Landes.“ Woelki war von 1990 bis 1997 Meisners Geheimsekretär. Seit 2003 war er Weihbischof in Köln, bevor er 2011 Erzbischof in Berlin wurde.

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