München

Zehn Anregungen für Nächstenliebe

In den nächsten Beiträgen stellt unsere Junge Feder Katrin Schwegele zehn Anregungen für gelebte Nächstenliebe im Alltag vor.

Tipps für Nächstenliebe
Auch mit einem Kompliment kann man dem anderen eine große Freude bereiten. Im Bild: Eine Mohnblume blüht in den Sitzreihen der Freilichtbühne am Kalkberg in Segeberg. Foto: Markus Scholz (dpa)

Nächstenliebe fängt bereits im Kleinen an: Ein nettes Wort, eine freundliche Geste, schon mit scheinbar kleinen Dingen können wir unseren Mitmenschen den Tag bewusst verschönern. So einfach kanns sein! In den nächsten Beiträgen folgen zehn Anregungen für gelebte Nächstenliebe im Alltag:

Aufrichtig "Danke" sagen

Erstens: Aufrichtig „Danke“ sagen – „Danke“ zu sagen wird uns schon als Kind beigebracht. Trotzdem sagen wir „Danke“ oft einfach beiläufig oder der Form halber oder „vergessen“ es sogar ganz. Dabei ist ein ehrliches und aufrichtiges „Danke“ eine wunderschöne Geste des Respekts und der Achtung. Es zeigt, dass wir die Leistung eines anderen nicht als selbstverständlich ansehen, sondern sie wertschätzen. Ein bewusstes „Danke“ macht aus, dass du dir Zeit dafür nimmst – dem anderen vielleicht in die Augen schaust – und kurz, aber ganz konkret sagst, wofür du dankbar bist. Einem solchen „Danke“ kann sich keiner entziehen. Es ist herrlich zu sehen, wie du bei deinem Gegenüber damit gute Gefühle auslöst und seine Augen zum Strahlen bringst!

Zweitens: Komplimente aussprechen – Wann hast du eigentlich das letzte Mal ein Kompliment ausgesprochen? Auch damit kannst du einem anderen eine große Freude bereiten. Du drückst mit einem Kompliment aus, was du an ihm besonders schätzt. Manchmal bedarf es dabei gar keines Einfallsreichtums – es reicht, das auszusprechen, was du ohnehin schon an ihm bewunderst. Ein Kompliment erzielt vor allem dann große Wirkung, wenn es zum richtigen Zeitpunkt ausgesprochen wird sowie ehrlich und individuell auf die Person abgestimmt ist. Bei Menschen, die du schon etwas länger kennst, kommt es gut an, wenn du für Beobachtungen, die du an ihnen gemacht hast, ein Kompliment aussprichst. Ein Kompliment wirkt ähnlich wie ein „Danke“: Es weckt positive Empfindungen – und die stehen dem anderen ins Gesicht geschrieben!

Zuvorkommend sein

Drittens: Zuvorkommend sein – Wie kannst du deinen Mitmenschen mit spielerischer Leichtigkeit eine Wohlfühlatmosphäre schaffen? Sei zuvorkommend! Wer zuvorkommend ist, behält die Bedürfnisse des anderen im Blick und handelt vorausschauend. Reiche deinem Gegenüber den Zucker für den Kaffee, bevor er danach fragen muss, nehme ihm den Mantel ab, bevor er um einen Kleiderbügel bitten muss oder lasse dem, der nach dir kommt, die Türe nicht ins Gesicht fallen. Du zeigst mit zuvorkommendem Verhalten, dass dir das Wohl des anderen am Herzen liegt.
Die Serie wird demnächst fortgesetzt.

Die Autorin, 22, studiert Rechtswissenschaften in München

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