München

Junge Federn: Zehn Anregungen für Nächstenliebe II

Zuhören, lächeln, zugänglich sein: Neue Anregungen für Nächstenliebe von unserer Jungen Feder Katrin Schwegele.

Anregungen für Nächstenliebe
Kleiner Aufwand mit großer Wirkung: Lächle! Wer seine Mitmenschen anlächelt, strahlt Freude und Freundlichkeit aus. Foto: fotolia.de

Letzte Woche haben wir die ersten Anregungen für Nächstenliebe im Alltag kennengelernt. Was hast du schon umgesetzt? Wieviel Freude hast du schon verbreitet? Vielleicht war es einfacher als gedacht… So geht Nächstenliebe! In diesem Beitrag folgen heute weitere Anregungen:

Viertens: Zuhören

Menschen sprechen gerne – und am liebsten über sich selbst, ihre Erfahrungen, ihre Gedanken und ihr Leben. Deshalb kannst du deinem Gesprächspartner etwas Gutes tun, indem du ein offenes Ohr für ihn hast. Damit drückst du Interesse an seiner Person aus. Du zeigst: „Du bist mir wichtig.“ Als guter Zuhörer schenkst du dem anderen die volle Aufmerksamkeit und zeigst echtes Interesse – du willst ihn wirklich kennenlernen. Lass ihn aussprechen und reagiere auf seine Worte einfühlsam. Ermuntere ihn mit feinfühlig gestellten Fragen zum Weitersprechen. Du wirst sehen: Dein Gegenüber fühlt sich angenommen und vertraut dir mehr und mehr.

Fünftens: Lächeln

Kleiner Aufwand mit großer Wirkung: Lächle! Wer seine Mitmenschen anlächelt, strahlt Freude und Freundlichkeit aus. So verbreitest du gute Laune! Das kommt immer gut an! Es macht den anderen sofort glücklich. Vielleicht lächelt er sogar zurück? Dann habt ihr gleich eine gemeinsame Verbindung. Lächeln kannst du nicht oft genug, denn wie Mutter Teresa einmal sagte: „Wir werden nie wissen, wie viel Gutes ein einfaches Lächeln vollbringen kann.“

Sechstens: Zugänglich sein

Zögerst du noch? Oder gehst du schon auf andere zu? Zweiteres kostet zwar ein wenig Überwindung, hat aber die Wirkung, dass du mit anderen schnell in freundschaftliche Beziehungen trittst. Oft verleiten Gedanken wie „Wirkt das nicht komisch?“ oder „Will der andere das überhaupt?“ zu Passivität. Dabei freut sich jeder, wenn du einen Schritt auf ihn zugehst und ihn kennenlernen willst, zu deiner Geburtstagsparty einlädst oder fragst, ob ihr einen Kaffee trinken gehen wollt. Besonders umsichtig ist es auch, darauf zu achten, welche Person allein oder neu ist und sich gerade zu ihr zu gesellen. Deshalb: Zögern, ade! Geh einen – oder vielleicht auch zwei oder drei – Schritte auf andere zu!
Die Serie wird demnächst fortgesetzt.

Die Autorin, 22, studiert Rechtswissenschaften in München

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