Im Fokus: Der Priester

Der Gedanke an meine Priesterweihe

erfüllt mich mit Freude und Dankbarkeit.

Erfolg hat das Priesterjahr,

wenn es der Anstoß für eine spirituelle Erneuerung der Priester und für intensivere Sorge möglichst vieler Katholiken um Priesterberufe wird.

Vorbildlicher „alter Christus“ ist,

wer das priesterliche „Sein“ in der Nachfolge Christi vor das priesterliche „Tun“ stellt.

Die ordentliche Seelsorge wird in Zukunft

als ersten Schritt eine Überwindung der Glaubenskrise erfordern.

Marienverehrung ist

für jeden Priester unverzichtbar, da er sonst spirituell austrocknet.

Das Schöne am Zölibat ist

die größere Verfügbarkeit für die Verbindung mit Gott und die Seelsorge.

Der Teufel steckt

hinter der „Welt“ im johanneischen Sinn und der Priester muss dafür Sorge tragen, nicht dem „Geist dieser Welt“ zu verfallen.

Kaplänen empfehle ich

sich vor allem um ihre spirituelle Formung zu mühen und die Einbindung in eine gute spirituelle Gemeinschaft zu suchen, wobei Priestergemeinschaften besonders erstrebenswert sind.

Dankbar bin ich dem Heiligen Vater

für das „Jahr der Priester“ und insgesamt für seine großartige Verkündigung der Frohbotschaft.

Im Alter

sollte besser (speziell in den österreichischen Diözesen) für die Priester gesorgt werden.

Themen & Autoren

Kirche

Papst in der Slowakei
Bratislava
In das reale Leben eintauchen Premium Inhalt
Die Pastoral muss kreativ begleiten und motivieren. In der Slowakei will die Kirche dafür den richtigen Weg finden. Papst Franziskus ermutigte bei seinem Besuch dazu. Ein Gastkommentar.
18.09.2021, 19 Uhr
Thomas Schumann