Im Fokus: Der Priester

Der Gedanke an meine Priesterweihe

erfüllt mich mit Freude und Dankbarkeit – und beschämt mich bisweilen, aber gottlob weiß der Herr um unsere Schwächen und kann selbst damit noch etwas anfangen.

Erfolg hat das Priesterjahr, wenn

uns Priestern und der ganzen Kirche nach dem Wunsch des Heiligen Vaters die Bedeutung und die Heiligkeit des priesterlichen Dienstes wieder mehr bewusst wird und wir versuchen, was wir erkannt haben auch zu leben.

Vorbildlicher „alter Christus“ ist, wer

mit seiner ganzen Person so in seinem Dienst als Priester aufgeht, dass Christus als der eigentlich Handelnde erfahrbar wird – und das nicht nur im Vollzug der Liturgie.

Die ordentliche Seelsorge wird in Zukunft

mehr nach dem Proprium fragen müssen, denn die Seelsorge des Priesters muss priesterliche Seelsorge sein und die Seelsorge der Kirche muss kirchliche Seelsorge sein.

Marienverehrung ist

mir persönlich eine echte Hilfe geworden, die Nachfolge zu leben und meinen Dienst besser zu tun.

Das Schöne am Zölibat

ist das, was auch die Ehe schön und heilig macht: die ungeteilte Hingabe aus freier, liebender Entscheidung, die einer einzigen Person gilt und für immer.

Der Teufel steckt

seine Nase überall hinein und mit ihm ist tatsächlich immer zu rechnen, auch wenn er den Sieg doch nicht davonträgt.

Kaplänen empfehle ich

nicht zu vergessen, dass sie Lernende sind und es hoffentlich auch bleiben.

Dankbar bin ich dem Heiligen Vater für

sein persönliches Zeugnis einer überzeugenden priesterlichen Existenz.

Im Alter

muss sich ein Priester gottlob kein Hobby suchen – und wenn ich als Priester dienen kann, wo und so lange wie Gott und die Kirche mich brauchen können, würde ich das als großes Geschenk empfinden.

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