Im Fokus: Der Priester

Der Gedanke an meine Priesterweihe

erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit für das Geschenk der Berufung und dem Staunen darüber, wie Gott mich auf diesen Weg geführt hat.

Erfolg hat das Priesterjahr,

wenn sich daraus zusätzliche gute Priesterberufungen ergeben und sich wenigstens ein Teil der Priesterschaft dazu entschließt, ihre Berufung treuer und konsequenter zu leben.

Vorbildlicher „alter Christus“ ist,

wer keine Mühen und Opfer scheut, wie der Herr als guter Hirte den verlorenen Schafen nachzugehen, um sie aus Schuld und Sünde zu befreien.

Die ordentliche Seelsorge wird in Zukunft

wieder mehr die Stellung des Priesters stärken, die Bedeutung der heiligen Beichte als Sakrament der Versöhnung mit Gott fördern und die Sorge um das ewige Heil der Menschen ins Bewusstsein rücken müssen.

Marienverehrung ist

vor allem für den Priester in gewissem Sinn die geistliche Lebensversicherung, denn wer Maria im Herzen trägt, gehört auch ihrem Sohn.

Das Schöne am Zölibat

ist, dass der Priester ganz Gott gehört und dadurch Gottes Liebe durch den Priester an die Menschen verschenkt werden kann.

Der Teufel steckt

nicht hinter jedem Busch, aber es gibt ihn.

Kaplänen empfehle ich

sich bei bewährten, älteren Priestern immer wieder demütig Rat einzuholen und sich selbst nicht zu überschätzen.

Dankbar bin ich dem Heiligen Vater

für die reichen geistigen Schätze, an denen er uns durch seine geschriebenen Werke und seine Predigten teilhaben lässt, ganz besonders aber auch dafür, dass er zugleich konkrete Entscheidungen im Sinne der Erneuerung der Kirche getroffen hat, wie zum Beispiel die allgemeine Freigabe der überlieferten lateinischen Liturgie durch das Motu proprio „Summorum Pontificum“.

Im Alter

wird man noch klarer erkennen, wie recht die Heiligen hatten, indem sie alles auf eine Karte gesetzt haben.

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