„EU muss mehr zum Schutz von Christen tun“

Straßburg (DT/KNA) Europaparlamentspräsident Jerzy Buzek hat die Europäische Union aufgefordert, die Sicherheit von Christen im Irak vorrangig zu behandeln. Nach einem Treffen mit irakischen Bischöfen sagte Buzek am Dienstag in Straßburg, fundamentalistische Gruppen versuchten, die irakische Gesellschaft zu spalten; seit zwei Jahrtausenden gehörten die Christen als integraler Bestandteil dazu. Das Europaparlament sei zutiefst schockiert über die jüngsten Übergriffe gegen Christen, so Buzek. Allein im Irak seien aufgrund fehlender Sicherheit rund eine halbe Million Christen zur Flucht gezwungen gewesen. Buzek verlangte von der Regierung in Bagdad gleiche Rechte für alle Religionsgemeinschaften. Zu der Kirchendelegation gehörten neben anderen der Erzbischof Athanase Matti Matoka von Bagdad, Erzbischof Georges Casmoussa von Mossul und der Generalsekretär der katholischen Europäischen Bischofskommission Comece, Piotr Mazurkiewicz.

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