Erzbischof Gullickson lobt Volksfrömmigkeit

Ziemetshausen (reg) Der Apostolische Nuntius in der Schweiz, Erzbischof Thomas E. Gullickson, hat am Pfingstsonntag im mittelschwäbischen Wallfahrtsort Maria Vesperbild die Bedeutung der Volksfrömmigkeit unterstrichen. Der wahre Sinn der Wallfahrt zu einem Marienheiligtum sei es, durch Gebet und Buße den Faden wiederzufinden, der zur Pfarrkirche und „in die Stube unseres eigenen Hauses“ zurückführe, sagte er in seiner Predigt. Beide müssten eucharistische Orte sein, wo Gläubige in Gemeinschaft mit Maria Herz, Augen und Ohren öffnen könnten, „um jenes Brausen ausbrechen zu lassen, das die Gute Nachricht in der ganzen Welt verkündet hat“. Als wohltuend beschrieb er anschließend den Ort und die Gemeinschaft der Gläubigen in Maria Vesperbild. Im Gespräch mit dieser Zeitung erklärte er: „Auch wenn es mein erster Besuch war, habe ich es als Heimkehr empfunden. Die Muttergottes begleitet uns zu ihrem Sohn. Mehr können wir uns nicht wünschen.“

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